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01. Mai 2011 / 20:30 Uhr | TANZFESTIVAL I-DENTITY

NEXT GENERATION. Junge Tänzer von Morgen

  • „Finale“ (München-Premiere)
    Choreographie: Henri Oguike. Tanz: JET Kompanie, Tanzhaus NRW – Düsseldorf (Ltg.: Ulla Geiges). Dauer: ca. 20 Min.

    Mit Auszügen aus der dynamischen Choreografie „Finale“ von Henri Oguike beeindruckte das Junge Ensemble am tanzhaus nrw (JET) bereits im April 2010. In Zusammenarbeit mit der Tänzerin Sarah Linstra, Ensemblemitglied der renommierten britischen Henri Oguike Dance Company, studierten die talentierten Tänzer zwischen zehn und 15 Jahren Ausschnitte aus dem Stück „Finale“ von Henri Oguike ein. Seine Arbeiten sind gekennzeichnet durch ein hohes Tempo und eine aufregend komplexe Bewegungskoordination und wurden bereits mit dem renommierten britischen Kritikerpreis für „Outstanding Repertoire Modern“ im Rahmen der National Dance Awards ausgezeichnet.


  • „the question of the unknown“ (München-Premiere)
    Choreographie: Minka-Marie Heiß (D). Tanz: Ivonne Kalter (D). Dauer: 18 Min.

    Warum machen wir das, was wir machen? Kennen wir uns selbst tatsächlich oder suchen wir stets nach unserer Persönlichkeit, die kontinuierlich im Wechsel ist? Das, was wir in diesem Moment machen, ist von Bedeutung. Alles geschieht, weil es geschehen muss, oder doch eher, weil wir es entscheiden? Premiere: 1. Solo Dance Festival Ulm, City Hall Ulm (6. - 8. August 2010) Weitere Aufführungen: Festival di Solodanza da Malaposta, Lissabon/ Portugal (25. September 2010) und Festival Fino alla fine del Mondo, Siena/ Italien (10. Oktober 2010), Kammerspiele Landshut – Kleines Theater (März/ April 2011)


  • „not the same“ (Premiere)
    Choreographie: Minka-Marie Heiß (D). Tanz: Piril Akar (TR), Irmina Palczynska (PL/D). Dauer: 10 Min.

    Ich stelle mir die Straßen vor. In jener Großstadt, wo ich lebe. Überfüllt und beengt zu jeder Tageszeit. Ich stehe dort. Mitten im absonderlichen Gerede der fremden Menschen. Ich stehe dort und höre zu. Denn ich kann nicht anders. Es ist befremdend ein Fremder zu sein. Ein Umschwung des Herzens - ein Umschwung der Gefühle. Sie siedeln sich an, auf all deinen Wegen. Rücken ein bisschen näher. Immer näher. Sie wollen wieder dazu gehören. Es ist so mühsam ohne sie zu sein. Einfach nur zu sein.


  • „Kalligraphie“ (München-Premiere)
    Choreographie: Minka-Marie Heiß (D). Tanz: Megumi Sugiki (JP). Dauer: 6 Min.

    “Kalligraphie“ entstand aus der persönlichen Situation zwischen der japanischen Studentin Megumi und ihrer Dozentin für zeitgenössischen Tanz Minka-Marie. Die Kommunikation zwischen beiden lebte vor allem zu Anfang der Ausbildung vor drei Jahren von Zeichen und Gebärdensprache. Auch fand einige Verständigung erst nach dem Unterricht statt. Mithilfe von Übersetzungsmaschinen schrieb Megumi Briefe, kunstvoll nach der Origami-Technik gefaltet, auf der einen Seite in deutschen, auf der anderen Seite in japanischen Schriftzeichen verfasst. „Kalligraphie“ ist formal durch die schwungvollen japanischen Zeichen in Megumis Briefen inspiriert. Die Stimmung des Stückes ist beschreibend für die Verständigung zweier Menschen unterschiedlicher Kulturkreise. Spricht man nicht die gleiche Sprache, ist man darauf angewiesen, mit all seinen Sinnen die Zeichen des anderen zu lesen, um zu erkennen, was er sagen will, wie er denkt und fühlt. Es ist eine Verständigung vom Wesen her, die eine besondere Sensibilität erfordert, man studiert die Gesichtszüge, die Haltung, die Gesten, um interpretieren zu können, was der andere ausdrücken möchte. Dadurch entsteht eine intensive Nähe, fast Innigkeit; diese dichte Atmosphäre beschreibt Minka-Marie nun in dem Stück „Kalligraphie“, das Megumi als Dankeschön für ihre Briefe gewidmet ist.
    Premiere: Kammerspiele Landshut – Kleines Theater (März/ April 2011)


  • “to fish, to fly and to look for”
    Choreographie: Minka-Marie Heiß (D). Tanz: Daria Reimann (CH), Daniele Varallo (IT / F). Dauer: 8 Min.

    “to fish, to fly and to look for” setzt die Beziehung zweier Menschen in Szene, die durch das Prisma dieses besonderen Paare betrachtet wird. Das Duett gibt uns einen persönlichen und intimen Einblick in die Beziehung zweier Menschen. Eine Kontakt suchende, kommunikative Person und eine defensive Person begegnen sich. Die Gegenüberstellung beider Individuen schwingt ambivalent zwischen Sanftmut und Zurückweisung, zwischen dem Verlangen ineinander zu verschmelzen und dem Wunsch, der Bindung zu entfliehen. Die Inszenierung spielt mit den Kräften der Anziehung und der Ablehnung. Beide Darsteller richten ihre Aufmerksamkeit ausschließlich aufeinander. Sie demonstrieren einander ihre physische Kraft, stellen sich gegenseitig auf die Probe und fordern einander heraus. Und doch zerstören sie nicht das fragile Band, das sich mittlerweile zwischen ihnen gebildet hat. Sie begleiten sich gegenseitig auf ihrem Weg, suchen und tasten nacheinander, unterstützen, berühren sich und geben einander Halt, und zeigen so, dass sie einander brauchen. Das Paar offenbart die Komplexität einer menschlichen Beziehung. Die beiden Akteure erzählen über ihren Kampf, ihre Hoffnungen und ihre Abhängigkeit und begleiten uns in das Wirrspiel von Intimität. Es ist eine Geschichte von zwei einsamen Menschen, vielleicht sogar Fremden, die unauflösbar miteinander verbunden sind. Es ist ein Aufruf auf einander zuzugehen, sich zu vereinen und sich trotz unserer Gegensätze der Einsamkeit des anderen anzunehmen und gemeinsame Wege zu bestreiten.
    Premiere: Tanzabend 2, Kranhalle München (18. / 19.März 2010)
    Weitere Vorstellungen: 2. Internationales Tanztheaterfestival Erfurt "contact.energy'10" (18. September 2010), Kammerspiele Landshut – Kleines Theater (März/ April 2011)



Tanzfestival 'i-dentity'
Die Münchner Choreographin Minka-Marie Heiß ist 2010 mit ihren Choreographien auf Reisen gegangen. Sie wurde national und international zu Gastspielen nach Landshut, Erfurt, Ulm, Siena und Lissabon eingeladen. Im Sommer 2010 wurde sie als Choreographin für den Schweizerischen Internationalen Weiterbildungskurs in Choreographie (SIWIC) unter Leitung von Reinhild Hoffmann in Zürich ausgewählt und hat dort verschiedene choreographische Arbeiten im Tanzhaus Zürich geschaffen und gezeigt.

Ihre neu gewonnenen Erfahrungen sowie einige der internationalen Künstler, die sie dabei kennen gelernt hat, vereint Heiß nun im Rahmen des Tanzfestivals „i-dentity“, bei dem es um Suche, um Identität, um Beziehungsgeflechte, die Frage nach dem Unbekannten und dem Eintauchen in das Ungewisse gehen wird.


Weitere Vorstellungen

  • essentially as I am. Premiere von Minka-Marie Heiß / Cie hausgemacht | 28./ 29. April 2011, 20:30 Uhr

  • SOUVENIR. Minka-Marie Heiß & Friends | 30. April 2011, 20:30 Uhr
    München-Premiere von Paolo Fossa (IT), Premiere von Erik Constantin (NL), München-Premiere von Minka-Marie Heiß (D), Premiere von Ljuba Avvakumova (RUS), München-Premiere von Martina La Bonté (D).

Das Tanzfestival ‘i-dentity’ wird gefördert von Bezirk Oberbayern sowie hausgemacht e.V. und findet mit freundlicher Unterstützung von Tanzhaus NRW, Iwanson-Sixt-Stiftung, und i-camp/neues theater münchen statt.

Tickets: 16.- / ermäßigt 10.-
Reservierung: 089/650000 (AB) + tickets@i-camp.de



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