13. - 15. März 2014 / 20:30 Uhr | #FUKUSHIMA – Solidarität No. 2
移動 IDÔ - THE FLOW
Deutschland-Premiere von EnGawa
Zum Gedenken an den dritten Jahrestag der Katastrophe in Japan, die sich am 11. März 2011 in Fukushima ereignete, bringt das deutsch-japanische Theaterkollektiv EnGawa den Abend „移動 idô - The flow“ von Minoru Betsuyaku zur Aufführung.
Ein Ehepaar, dessen Baby und die Mutter der Frau haben ihre Heimat verlassen, um unermüdlich durch eine Landschaft zu wandern, in der man nichts als Telefonmasten sieht. Sie ziehen eine große Karre mit sich, worauf das ganze Hab und Gut ihrer Heimat geladen ist.
Doch unklar bleibt, warum sie ihre Heimat verlassen haben, wohin sie wandern und vor allem wofür? Auf dem Weg erleidet die Familie tragische Schicksalsschläge, die Zweifel an ihrem Vorhaben hervorrufen. Dennoch zieht sie weiter...
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„The Flow“ ist eine Solidaritätsveranstaltung.
Spendenaufruf:
Wir bitten um Spenden zugunsten der Organisation Fukushima Children’s Fund, die Untersuchung auf Radioaktivität in Babynahrung ermöglicht.
Gespendet werden kann über folgendes Konto:
THE BANK OF TOKYO-MITSUBISHI UFJ,LTD
Account Name: Fukushima Children's Fund
SWIFT/BIC: BOTKJPJT / Branch Code: 052 / Account Number: 0052600
Eine Spendenbox zugunsten der o.g. Initiative steht am Veranstaltungsabend vor Ort bereit.
Beeinflusst von Autoren wie Samuel Beckett und Eugen Ionesco gilt Minoru Betsuyaku als Begründer des absurden Theaters in Japan. Obwohl seine berühmtesten Werke bereits aus den 60ern stammen, ist er immer noch einer der bekanntesten gegenwärtigen Schriftsteller, der zahlreiche Literaturpreise gewann.
Das deutsch-japanische Theaterkollektiv EnGawa greift das bereits in den 70ern verfasste Theaterstück „移動 - idô“ in einer gekürzten Fassung aus der Perspektive der heutigen Zeit auf.
Eine Zeit, in der vor allem in Japan ungewiss ist, worauf man zusteuert. Kein Weg zurück, sich immer vorwärts bewegen, kein Stillstand ist möglich: Wie in einem Strom, mit dem man weggetrieben wird. Das einzige was feststeht: „Es geht nicht anders. Wir müssen weiter.“
Regie: Otone Sato
Dramaturgie: Anna Katharina Setecki
Projektion: Joachim Hofer
Fotografie: Maiko Sato
Grafik: Olga Khrutska
Besetzung: Anja Neukamm, Masako Ogura, Pascale Ruppel, Maiko Sato
Solidaritätsveranstaltung No. 1: Am 11. März ab 19:30 Uhr zeigen Münchner Künstler im i-camp /neues theater münchen unter dem Titel Verlassenschaften verschiedene Performances, eine Lesung und Filme, mit denen Sie sich am Jahrestag dem Thema des Vergehens und Vergessens stellen.
Hinweis: Am 12. März ab 19 Uhr zeigt die Deutsch-Japanische Gesellschaft in Bayern im MOVIMENTO München "Das schwere Schicksal von Fukushima nach der Katastrophe von 2011- ein Vortrag mit Lichtbildern".
„The Flow“ findet mit freundlicher Unterstützung durch i-camp/neues theater münchen und Bento Box statt.

Tickets: € 10.-
Online-Reservierung
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