15 Jahre i-camp / Neues Theater München (1993 – 2008)
Das i-camp, ehemals 1993 als ‚Neues Theater München‘ gegründet und von Anbeginn an als Infrastrukturmaßnahme der Landeshauptstadt mit dem Auftrag zur langfristigen, qualitätvollen Entwicklung und Sicherung von Strukturen für die Arbeit der freien Szene betraut, blickt mittlerweile auf eine erfolgreiche 15-jährige Geschichte zurück.
Rund 600 Produktionen aus den Bereichen zeitgenössisches Theater, zeitgenössischer Tanz, Neue Musik, Performance, Bildende Kunst, Videokunst, Elektronischer Medien und all ihren Mischformen wurden im i-camp zur (Ur-)Aufführung gebracht. Viele arrivierte Künstler haben hier performt und koproduziert und kehren immer wieder gerne – als Künstler oder Gäste – zu uns zurück.
Das i-camp ist zudem seit langen Jahren ein fester und zuverlässiger Kooperationspartner, unter anderem bei der Tanzwerkstatt Europa und den internationalen Festivals DANCE, ADevantgarde und Spielart der Landeshauptstadt München.
Geburtstagsfest am 15. Dezember 2008
Mit rund 250 Künstlern und Organisatoren aus der freien Szene, Repräsentanten der hiesigen Kulturpolitik, Mitgliedern des Stadtrats und Medienvertretern feierte das i-camp am 15. Dezember sein 15-jähriges Bestehen.
Musikalisch umrahmt wurde der Abend im Wechsel durch volkstümliche Klänge von Koflgschroa, einer zeitgenössischen Einlage von piano possibile und Grooves der Szeneentdeckung Hummmel. Auf sechs Videoscreens wurden Mitschnitte von den rund sechshundert Produktionen aus den vergangenen 15 Jahren gezeigt.
Der Abend liess den Gästen viel Raum und Gelegenheit sich kennenzulernen und sich über Kunstsparten hinweg auszutauschen sowie neue Kontakte zu knüpfen. Die Ausdauerndsten hielten dann auch bis in die frühen Morgenstunden aus und machten rege von dieser Möglichkeit Gebrauch.
Entsprechend zufrieden zeigten sich Robert Hofmann stellvertretend für den Theaterverein München e.V., der als Träger des i-camp fungiert. „Wir haben gesehen, dass München über eine lebendige Freie Szene verfügt, die die wesentliche Grundlage der Existenz der ‚Institution‘ i-camp bildet. Bedanken möchten wir uns bei allen, die dazu beigetragen haben, dass das i-camp als Plattform des freien, künstlerischen Gedankens überhaupt dauerhaft ermöglicht wurde. Unser Dank geht weiterhin an alle Künstler, die in den vergangenen 15 Jahren das i-camp nicht nur bespielt, sondern auch als Ort des Experiments und der Diskussion verstanden und mit Leben erfüllt haben.“
Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers brachte es abschließend treffend auf den Punkt und wünschte dem i-camp, „dass es auch in den nächsten Jahren weiterhin von der gesamten freien Szene als lebendiges Forum genutzt wird.“
Videos von der 15-Jahre-Feier
Auf der 15-Jahre-Feier des i-camp spielten piano possibile, Kofelgschroa und Hummmel.
Die Polizeidirektion Au war von der Programmauswahl derart begeistert, dass sie spontan eine eigene Delegation schickte.
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Förderung - i-camp ist eine Infrastrukturmass- nahme der Landeshauptstadt München und wird vom Kulturreferat gefördert.
Die aktuelle Kritik
Vorberichte zur Uraufführung Wir waren nie weg von Christiane Mudra (23. - 26. / 30. Juli und 1. / 2. August) finden Sie in der Süddeutschen Zeitung und in der jungen welt. Weitere Vorberichte der Kulturwelt auf Bayern 2 und bei NDR Kultur können Sie hier nachhören.
Kritiken lesen Sie u.a. in der Süddeutschen Zeitung, dem Münchner Merkur, der Abendzeitung, der TAZ und bei nachtkritik.de. Einen Bericht hören Sie zudem im Zündfunk, ab Min. 42:30.
Einen Vorbericht zur Tanz-und Performance-Plattform Wilde Tendenzen (15. / 16. + 18. / 19. Juli) lesen Sie in der Süddeutschen Zeitung. Kulturtipps hören Sie am 12. Juli im Interkulturellen Magazin auf B5 aktuell und am 14. Juli auf Radio Lora 92.4. Einen Nachbericht lesen Sie bei kultamour.de und in einer der nächsten Ausgaben von Dance Europe.
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