
|
 |
Programmreihe TENT (2009)
Mit tent erweitert i-camp das Spektrum seiner Aktivitäten in Sachen Förderung und Bereicherung der Münchener Kunstszene – und zwar in zweifacher Hinsicht:
Einerseits wird mit tent ein regelmäßiges Gastspielprogramm etabliert, das auswärtige KünstlerInnen auch außerhalb der Münchener Festivals einlädt und so die Frequenz der Impulse erhöht, die i-camp für die Münchener Kunstszene setzt.
Andererseits intensiviert tent die Förderung von Münchener Projekten, indem Präsentationsmöglichkeiten auch für solche Arbeiten geschaffen werden, die beispielsweise aufgrund prozessorientierter Arbeitsweisen oder sparten-übergreifender Ästhetiken bislang keine geeigneten Förderinstrumente in München vorfinden.
Das Ziel von tent besteht also darin, Arbeitsweisen und Ästhetiken der zeitgenössischen Kunst, die in München bisher kaum zu sehen waren, sowohl verstärkt nach München zu holen als auch dort, wo sie bereits in München vorhanden sind, zu einer deutlicheren Entfaltung zu bringen – und München auf diese Weise sowohl für ansässige als auch für auswärtige KünstlerInnen interessanter zu machen.
28. September 2009, 20:30 Uhr
iPhone Performance mit Visual Art
von ZEE. Zaboura Eichstaedt Experience.
27. September 2009, 17:00 Uhr
THE LAST THEATRE SHOW EVER!
von Natalia Borissova (Moskau/München) und Guy Van Belle (Brüssel/Prag).
18. - 20. September 2009, 17:00 - 22:00 Uhr
WINOPOLY Ein begehbares Spiel mit und über Münchner Kulturinstitutionen von Mizzi Schnyder (Wien).
18./19. Juli 2009
Voraufführung von APPROPRIATION. PARASITEN. KRAPP'S LAST TAPE (Arbeitstitel).
Eine Inszenierung von Sebastian Blasius / ATW Giessen. Mit: Ludger Lamers.
22./23. Mai 2009
In einem Doublefeature von Boris Nikitin präsentieren wir Ihnen im Rahmen unserer neuen Programmreihe tent zwei München-Premieren:
WOYZECK München-Premiere am 22. Mai 2009, 20:30 Uhr [ 1. Preis der Jury beim Festival '100 Grad', 2008 ]
F WIE FÄLSCHUNG (NACH ORSON WELLES). EIN ABEND VON UND MIT MALTE SCHOLZ München-Premiere am 23. Mai 2009, 20:30 Uhr [ Uraufführung beim Festival 'plateuaux', April 2009 im Mousonturm ]
27. - 29. März 2009 - Auftaktveranstaltung
Unter dem Motto "tentative content for tent" haben Künstler aus München und der Welt unsere Bühne und Foyer bei der Auftaktveranstaltung ein Wochenende lang zum Campingplatz gemacht, Zelte aufgeschlagen, Lagerfeuer angezündt, gegrillt und darüber gesprochen, was sie außer Zelt, Schlafsack und Isomatte brauchen, um Ihre künstlerischen Experimente umzusetzen - und was München braucht, um für sie als experimentierende KünstlerInnen interessanter zu werden.
Es wurden zudem geplante oder bereits fertige künstlerische Arbeiten im Rahmen eines offenen Programms vorgestellt.
Durchgängige Installationen / work in progress: 27./28. März 2009, ganztägig
- Uwe Moeller stellt seine Immobilie II aus.
- Natalia Borissova installiert einen klangerzeugenden
Stromkreis, an den sich Personen, Tiere, Pflanzen und andere Dinge anschließen können.
- Signe Lidén und Annesofie Norn kreieren drei 'sound subjects' aus Klangmaterial, das sie auf einer Reise von Oslo über Kopenhagen nach München gesammelt haben.
Präsentationen und Konzerte Freitag, 27. März 2009, ab 20:30 Uhr:
- Daniel Door von fromnoise bringt sein Wurfzelt mit und lässt Vogelgezwitscher, Krähengeschrei, Schafblöken, Quietschen und Knarzen von
Folterinstrumenten und einer umbrischen Kirchentür aus einem baumartigen Etwas mit Lautsprecherfrüchten ertönen. Dazu gibts eine elektrifizierte Zither, Maschinengetrommel
und Gesang von eventuellen Ko-PerformerInnen - und möglicherweise sogar einen fahrbaren Pinguin.
- Natalia Borrissova und Heike Siegert improvisieren auf ihren DIY-Instrumenten.
Präsentationen und Konzerte Samstag, 28. März 2009, 18:00 Uhr:
- Dorothea Seror stellt ihr Tanztheater-Projekt MEET/MEAT vor, in dem sie mit Menschen mit unterschiedlichen körperlichen Voraussetzungen arbeitet.
Präsentationen und Konzerte Samstag, 28. März 2009, ab 20:30 Uhr:
- Schmitt&Schulz vom Performance Art Depot Mainz präsentieren die 'Anwendung 1' ihrer 'Pflegeserie' und setzen sich augenzwinkernd mit dem Klischee der Nacktheit in der Performance-Kunst auseinander.
- Parabiont spielt pseudoanalogen Quasipop.
- Firm&Wagen improvisieren mit Banjo, Synthesizer und Schlagzeug unter zusätzlichem Gebrauch von digitalem Sequencer und elektromechanischen Gerätschaften.
- folie circulaire (Edouard Stork und Daniel Kluge) produzieren Bild und Ton live und manipulieren beides mit selbstgebauten Controlern.
WEITERE INFORMATIONEN unter: tent[a]i-camp.de
|