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19. September 2014 / 19:00 Uhr | LECTURE, BODY-TERRITORIES-REIHE

WHAT CAN WE DO TOGETHER THAT WE CANNOT DO ALONE?
Öffentlicher Vortrag im Rahmen der gleichnamigen Künstlerwerkstatt


Der Eintritt zu den öffentlichen Teilen ist frei. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.

In der 16. Ausgabe der Body-Territories-Reihe, die von der in München lebenden Choreografin Monica Gomis veranstaltet wird, werden unter der Leitung des spanischen Choreografen Juan Dominguez Strategien erarbeitet, um zu verstehen, was die teilnehmenden Künstler als Gruppe bewerkstelligen können, was alleine nicht möglich ist.
In einer speziell für sie geschaffenen, zweckfreien Umgebung erforschen sie, was man – nur aufgrund der Tatsache, dass man sich in einem Umfeld kreativer Arbeit befindet – in und mit einer Gruppe, erschaffen kann.

Ohne nach Effizienz zu streben, untersuchen sie die uns umgebende Realität. Sie suchen die Dinge, die sich einzig durch ihre Zusammenarbeit, also in keinem anderen Kontext, produzieren bzw. realisieren lassen. Von der Reflexion zur Aktion, vom Expliziten zum Metaphorischen, vom Ich zum Wir.

Call for papers: Künstler können sich bis 15. September für eine Teilnahme bewerben. Weitere Informationen / More info (english version)


Programm:
19. September 2014, 19:00 Uhr - i-camp
GASTVORTRAG (öffentlich, in englischer Sprache) von Juan Dominguez, Choreograf (Madrid / Berlin)

19. – 21. September 2014, ganztägig - i-camp
WORKSHOP (nicht-öffentlich)

21. September 2014, 19:00 Uhr - i-camp SHOWING (öffentlich)
Monica Gomis, Juan Dominguez und die Teilnehmer des Labs präsentieren die Ergebnisse des vorangegangenen Workshops in Theorie und Praxis.


Monica Gomis über die Body-Territories-Labs 2014
“Es ist interessant, sich auf dem Gebiet zwischen wissenschaftlicher Methodik und dem Tanz zu bewegen. Die Wissenschaft behandelt die Realität auf eine ganz andere Art und Weise als der Tanz oder die Kunst im Allgemeinen. Gerade dem Tanz bzw. dem Körper in Aktion haftet etwas Unantastbares, Ephemeres an, er ist anfällig für Veränderung und durch seine Bindung an den Moment der Ausübung vergänglich.

In den beiden Labs des Jahres 2014 möchte ich gemeinsam mit Silvia Sant Funk und Juan Dominguez das Aufeinandertreffen dieser beiden Welten und “Sprachen”, die dazu bestimmt scheinen, ohne Berührungspunkte parallel zueinander zu existieren, forcieren. Ausgehend von den dadurch herbeigeführten Schnittstellen sollen neue Wege entdeckt werden, um das Verhältnis von Körper und Bühne zu definieren.” – Monica Gomis

History 2007 - 2014
Mit ‚Laboratory & Lecture‘ entwickelt die in München lebende Choreografin Monica Gomis seit 2007 eine neue Forschungsmethode, die verstärkt Körperwissen und Emotionen in intellektuelle Prozesse und Konzepte integriert.
Dabei soll eine Balance zwischen intellektuellen und körperlichen Vorgehensweisen hergestellt werden. Die Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen befruchtet und bereichert die jeweils andere Gattung. Durch die Teilnahme an Laboratory & Lecture können sich Wissenschaftler künstlerischer Erkenntnisse bedienen, um ihre Forschung über Emotionen und Körperwahrnehmung weiterzuentwickeln. Die Münchner Performer- und Tanzszene wird durch dieses neue Konzept angeregt, ebenso ein intensiver Austausch mit Theoretikern und Experten verschiedener Sparten etabliert.

  • Lab XV: Der Körper als Materie. Mai 2014. Gast: Silvia Sant Funk (E)
  • Lab XIV: Working out human relations / Choreographing the moment. Juni 2013. Gäste: Lilia Mestre (B), Davis Freeman (B)
  • Lab XIII: Awaking ghosts. November 2012. Gäste: Dario Facal (E), Sebastian Blasius (D)
  • Lab XII: We aren't you and I, but that which is b-e-t-w-e-e-n you and I
. September 2012. 
Gast: Beatriz Fernandez (E)
  • Lab XI: Unfolding Sensitivities. Februar 2012. 
Gast: Juan Dominguez (E)
  • Lab X: Urban Body. April 2011
. Gast: Pau Faus (E)
  • Lab IX: Emotional Body 2. Oktober 2010
. Gäste: Lab - Lilia Mestre (B), Lecture - Stefanie Fleckenstein (D)
  • Lab VIII: Erinnerungen und Wahrnehmung. Mai 2010. Gäste: Martin Nachbar (D), Susanne Traub (D)
  • Lab VII: Die Authentizität des performativen Körpers. 
Dezember 2009. Gäste: Carmelo Salazar (E) und Dr. Katja Schneider (D)
  • Lab VI: Emotional Body. April 2009. Gäste: Lilia Mestre (B) und Elke Van Campenhout (B)
  • Lab V: Künstlerische Freiheit und das Kreieren von Realitäten im kommunikativen Austausch auf der Bühne. 2008. Gäste: Thomas Lehmen (D) und Una Bauer (D)
  • Lab IV: Architektonische Körper. 2008. Gäste: Carmelo Salazar (E) und Monica Supé (D)
  • Lab III: Eluding Body. Dezember 2007. Gäste: DD Dorvillier (USA) und Pirkko Husseman (D)
  • Lab II: Thinking Bodies. 2007. Gast: Miguel Pereira (E)
  • Lab I: Mythic Body. Februar 2007. Gäste: Nathalie Le Core (F) und Philippe Asselin (F)

Die Reihe ‘BODY TERRITORIES‘ findet in Kooperation mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München und mit freundlicher Unterstützung durch i-camp/ neues theater münchen statt. Monica Gomis ist Mitglied der Tanztendenz München e.V.



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Kritiken lesen Sie u.a. in der Süddeutschen Zeitung, dem Münchner Merkur, der Abendzeitung, der TAZ und bei nachtkritik.de. Einen Bericht hören Sie zudem im Zündfunk, ab Min. 42:30.

Einen Vorbericht zur Tanz-und Performance-Plattform Wilde Tendenzen (15. / 16. + 18. / 19. Juli) lesen Sie in der Süddeutschen Zeitung. Kulturtipps hören Sie am 12. Juli im Interkulturellen Magazin auf B5 aktuell und am 14. Juli auf Radio Lora 92.4. Einen Nachbericht lesen Sie bei kultamour.de und in einer der nächsten Ausgaben von Dance Europe.





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