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05. - 07. November 2013 / 20:30 Uhr | URAUFFÜHRUNG

OUTLOOK. VOICES FROM SYRIA
Ein Perspektivwechsel von Christiane Mudra


Die Eintrittsgelder werden an Souriatna Press in Damaskus gespendet, eine Organisation, die vor Ort Menschen mit Medikamenten und Lebensmitteln versorgt. Angesichts des bevorstehenden Winters nimmt die Produktion gerne auch gebrauchte Kinderkleidung entgegen.


Im September 2012 zeigte Christiane Mudra mit „inSight?“ ein Stück, das - ausgehend von ihrer Reise durch Syrien im Mai 2011 - versuchte, einen tieferen Einblick in die Geschehnisse im Land zu geben. „outLook“ setzt diese Produktion nun fort.

Die Zwischenbilanz ein Jahr danach ist mehr als bitter. Die internationale Gemeinschaft ist diplomatisch auf ganzer Linie gescheitert. Die allermeisten Syrer haben längst den Glauben in diese Staatengemeinschaft verloren. Das Land liegt in Schutt und Asche; Tote, Verletzte und Flüchtlinge werden das Weltbild der nächsten Generationen in Syrien prägen.
Eine hysterische Bewegungslosigkeit bestimmt die westliche Haltung, während in den Flüchtlingslagern und innerhalb des Landes elementare Hilfsgüter fehlen.

Die Vereinten Nationen können mit dem Völkermord in Ruanda und dem Massaker in Srebrenica in Syrien ein unheiliges Triptychon vollenden; die 2005 von fast allen Staaten dieser Erde anerkannte „Responsibility to Protect“ mutet inzwischen äußerst zynisch an. Selbst in renommierten Medien sind nach wie vor semi-kompetente oder einseitige Berichte zu finden, die - bewusst oder unbewusst – islamophobe Feindbilder zementieren. Der Arabische Frühling mit seinen glaubhaften Rufen nach Freiheit, Selbstbestimmung und Demokratie hat - nicht nur im Nahen Osten - manchen Staatsmann zittern lassen und zu überraschend flexiblen Kurswechseln bewegt.
Ist Syrien das Grab des Arabischen Frühlings?

In „inSight?“ brachte Rania Mleihi den syrischen Alltag durch die Geschichte über den Tod ihres besten Freundes Bassel Shahade mitten in den Zuschauerraum. Genau hier setzt „outLook“ ein: Die Blickrichtung wird gedreht. Die syrische Perspektive auf die Welt wird diesen Abend bestimmen und die Menschen zu Wort kommen lassen, denen schon lange niemand mehr zuhört.

Text, Bühne und Regie: Christiane Mudra
Regieassistenz: Chris Möller
Mit: Rania Mleihi, Kostis Kallivretakis und Steffen Nowak sowie Aras Alyosef und Mohammad Kahlawi

Hinweis: Nach der Vorstellung am 6.11. findet ein Publikumsgespräch statt.

„outLook“ findet mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat München und i-camp/neues theater münchen in der Reihe courage_loading statt.


Tickets: 16.- / ermäßigt 10.-
Reservierung: 089/650000 (AB) + Online-Reservierung



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Die aktuelle Kritik

Vorberichte zur Uraufführung Wir waren nie weg von Christiane Mudra (23. - 26. / 30. Juli und 1. / 2. August) finden Sie in der Süddeutschen Zeitung und in der jungen welt. Weitere Vorberichte der Kulturwelt auf Bayern 2 und bei NDR Kultur können Sie hier nachhören.
Kritiken lesen Sie u.a. in der Süddeutschen Zeitung, dem Münchner Merkur, der Abendzeitung, der TAZ und bei nachtkritik.de. Einen Bericht hören Sie zudem im Zündfunk, ab Min. 42:30.

Einen Vorbericht zur Tanz-und Performance-Plattform Wilde Tendenzen (15. / 16. + 18. / 19. Juli) lesen Sie in der Süddeutschen Zeitung. Kulturtipps hören Sie am 12. Juli im Interkulturellen Magazin auf B5 aktuell und am 14. Juli auf Radio Lora 92.4. Einen Nachbericht lesen Sie bei kultamour.de und in einer der nächsten Ausgaben von Dance Europe.





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