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01. Mai 2013 / 19:30 Uhr | PREMIERE / Weitere Vorstellungen am 3./4. Mai um 20:30 Uhr und 5. Mai um 19:30 Uhr

KLEINBÜRGER - 3D
Drei Dimensionen nach Maxim Gorki


Drei Regisseure - Jutta Ina Masurath, Claus Peter Seifert und Robert Spitz - wagen ein theatrales und filmisches Experiment: An einem Abend zeigen sie drei verschiedene Sichtweisen auf Gorki`s Vorlage „Die Kleinbürger“.

Brennpunkte wie „die autoritäre Familienstruktur, der Terror der Eltern“ (Masurath), „die Vision einer Zukunft in ihrer Bodenlosigkeit“ (Seifert) und "Vereinzelung, Perspektivlosigkeit und Lähmung - Identität durch Abgrenzung", die filmische Variante (Spitz) werden sich gegenseitig anregen, sich ergänzen und unterhöhlen.

Jutta Ina Masurath fasziniert an den „Kleinbürgern“ alle Aspekte der Familiengeschichte. "Die Familie ist für mich der Ursprung per se. Sie bietet den ganzen Reichtum und die gesamte Armut bzw. Verkümmerung der Gesellschaft. Das geht über Geborgenheit, Glück, Nächstenliebe, Empathie und Gerechtigkeit bis hin zum Gegenteil, den Abgründen, dem autokratischen Verhalten der Eltern im besonderen des Vaters (Regent) und dem ignoranten Verhalten der Mutter zu den völlig uninspirierten phantasielosen Daseinsversuchen der Kinder, denen gar nichts anderes übrig bleibt, als zu scheitern. In der Familie werden die Lebenslinien gelegt. Gewalt und Misstrauen wird immer Gewalt und Misstrauen erzeugen!"
Claus Peter Seifert untersucht in seiner Version der „Kleinbürger“ die Aspekte der Bodenlosigkeit, die Parallelen zur Jetzt-Zeit aufweisen: Freiheit bei gleichzeitiger Perspektivlosigkeit und die jeweiligen Abhängigkeiten sind Themen, die er aus Sicht der Gegenwart beleuchten wird.
Robert Spitz nähert sich den „Kleinbürgern“ in einem filmischen Experiment. Seine Variante der historischen Vorlage befasst sich schwerpunktmäßig mit der Dekadenz des Geschehens, er entwirft ein „Gastmahl“ der besonderen Art.

Regie/Konzept/Bühne/Licht: Jutta Ina Masurath / Claus Peter Seifert
Filmregie/Idee/Buch: Robert Spitz
Kostüm: Sabine Böing
Ausstattung (Film): Nina Stukamp
Kamera: Volker Maria Ahrend
Technik: Johannes Hochholzer
Regieassistenz: Karolin Blumenstengel, Anna Seifert, , Rebecca Schleier
Gesangliche Einstudierung: Margarete Adler

Mit: Undine Backhaus, Dunja Bengsch, Malte Berwanger, Serpil Demirel, Bettina Hamel, Malika Kilgus, Stefan Krischke, Philipp Künstler, Johnny Müller, Anja Neukamm, Linda Sixt, Alexander Wagner

Dauer: ca. 150 Min.


Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung durch Coach Company, studioAChT und i-camp/neues theater münchen statt.


Tickets: 16.-, ermäßigt 10.-
Reservierung: 089/650000 (AB) + Online-Reservierung



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