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01. - 02. November 2012 / 18:00 Uhr | DANCE Festival
Christoph Winkler (Deutschland):
BAADER - CHOREOGRAPHIE EINER RADIKALISIERUNG
Tickets sind über München Ticket erhältlich!
Mit dem Solo „Baader – Choreographie einer Radikalisierung“ untersucht Christoph Winkler anhand der Figur des deutschen Terroristen Andreas Baader die Möglichkeit der Darstellung „böser“ Charaktere im zeitgenössischen Tanz.
Baader war schon früh ein Meister der Selbstinszenierung. Seine spätere Instrumentalisierung des Körpers als „heiligste Waffe“ des Revolutionärs und deren strategischer Einsatz zur Ausführung intellektueller Vorgaben sogar über das eigene physische Ende hinaus macht seine Person zum idealen Sujet tänzerischer Auseinandersetzung. Ganz sicher ver-körpert Baader einen extremen Charakter. Was aber ist „böse“; wie verändert sich der Begriff Ver-Körperung, wenn man ihn als physische Handlung definiert?
Christoph Winkler wurde in Torgau geboren, studierte Choreografie an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch” und arbeitet seit 1998 freischaffend in Berlin. Von 1999 bis 2006 war Winkler Artist-in-Residence der Tanzfabrik Berlin. 2007 arbeitete er mit jungen Tänzern aus dem Bereich des Urban Dance in "Tales of the Funky”, ein Stück über Hip-Hop, Kommerz und Casting Shows in den Sophiensälen in Berlin. Er setzte diese Arbeit 2008 mit "Saal A" und 2009 mit "A Taste of Ra" fort. 2010 entwickelte er im Rahmen einer Residency auf Einladung des Goethe-Instituts Montreal das Stück "Taking Steps".
2011 zeigte Winkler anlässlich seiner Arbeit „Böse Körper“ eine Werkschau in den Sophiensälen. Auf "Böse Körper” folgten das Solo "Baader - Choreographie einer Radikalisierung” und "Maldoror - Amped” als dritter Teil der Reihe.
DANCE 2012
Zum 13. Mal, vom 25. Oktober bis 4. November 2012, wird München wieder zum Schauplatz der aktuellen Tanzszene. Nina Hümpel und Dieter Buroch haben als künstlerische Leiter von DANCE 2012 unter dem Mottto "Zeigen, was wichtig ist" ein Programm zusammengestellt, das zeigt, welche Phänomene die internationale zeitgenössische Tanz- und Performancelandschaft maßgeblich prägen. An 11 Tagen mit über 40 Veranstaltungen von Wim Vandekeybus, Marie Chouinard, Jan Fabre, Antony Rizzi, Erna Omarsdottir u. v. a. wird DANCE 2012 zu einem glanzvollen Fest für die Sinne, bei dem sich Publikum und Künstler nahekommen dürfen.
Weitere Informationen: www.dance2012.de
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