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29. - 30. Oktober 2012 / 18:00 UHR | DANCE Festival
Antony Rizzi (Deutschland / USA):
AN ATTEMPT TO FAIL AT GROUNDBREAKING THEATRE WITH PINA ARCADE SMITH
Tickets sind über München Ticket erhältlich!
Als „Großmeister des heiligen Unernstes“ bezeichnete ein Kritiker Antony Rizzi anlässlich der Premiere von „An attempt to fail at groundbreaking Theatre with Pina Arcade Smith“.
In seinem überbordernd-wüsten, doch zugleich sehr persönlichen und aufrichtigen Performance-Happening versammelt der in Frankfurt ansässige Universalkünstler drei Größen der Szene auf der Bühne: Pina Bausch, den während der 60er-/70er-Jahre einflussreichen Underground- und „Queer“-Filmer Jack Smith, der wegen seines Filmes „Flamming Creatures“ der Pornografie angeklagt wurde und 1989 an Aids starb sowie die Schriftsteller-Ikone und Warhol-Superstar Penny Arcade.
Gemeinsam mit seiner Co-Performerin Irene Klein verkörpert Rizzi abwechselnd die drei Künstler, lässt sie über Leben und Kunst sowie das Scheitern daran diskutieren oder besteigt in Anspielung auf Pina Bauschs Choreografie „Auf dem Berge hat man ein Geschrei gehört“ eine Leiter, das ganze unter fortwährendem Geplauder und kommentiert durch Rizzis private Foto- und Filmaufnahmen.
„Wo andere ein Über-Ich in sich tragen, das den einen oder anderen Einfall und die Gesamtstruktur der Zensur unterwirft, und sei es nur auf Stimmigkeit, regiert bei ihm das Es: befreiend, kindlich, oft leicht regressiv und programmatisch schwach reflektiert bis politisch inkorrekt, immer aber frisch und witzig-autobiografisch.“ (Marcus Hladek)
Antony Rizzi, geboren in den USA, tanzte zwanzig Jahre bei William Forsythe in Frankfurt. Seit 2006 kreiert er eigene Stücke. Parallel dazu ist Antony Rizzi auch als Performer für Jan Fabre und Jan Lauwers tätig. Irene Klein absolvierte ihre Ausbildung an der Heinz-Bosl-Stiftung und war anschließend beim Ballett Frankfurt engagiert.
DANCE 2012
Zum 13. Mal, vom 25. Oktober bis 4. November 2012, wird München wieder zum Schauplatz der aktuellen Tanzszene. Nina Hümpel und Dieter Buroch haben als künstlerische Leiter von DANCE 2012 unter dem Mottto "Zeigen, was wichtig ist" ein Programm zusammengestellt, das zeigt, welche Phänomene die internationale zeitgenössische Tanz- und Performancelandschaft maßgeblich prägen. An 11 Tagen mit über 40 Veranstaltungen von Wim Vandekeybus, Marie Chouinard, Jan Fabre, Antony Rizzi, Erna Omarsdottir u. v. a. wird DANCE 2012 zu einem glanzvollen Fest für die Sinne, bei dem sich Publikum und Künstler nahekommen dürfen.
Weitere Informationen: www.dance2012.de
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