AFTERPARTY
Queer-Punk-Theater. Deutschland-Premiere von Pink Mama Theatre (CH)
...just remember that death is not the end
Mit einer Afterparty bezeichnet man die Feier nach der Feier. Nach einer Party begibt man sich auf die Afterparty, um nicht aufhören zu müssen zu feiern. Diese ist oft geprägt durch Alkohol, Drogen, Exzesse und Sex.
Pink Mama Theatre nutzt in ihrer aktuellen Tanztheater-Produktion „afterparty“ dieses Bild, um einen Lebensabschnitt zu beschreiben. Es ist der Übergang von der Jugend zum Erwachsensein, die Sehnsucht nach ewiger Jugend, die ewige Suche, die Neugierde und das „nicht ankommen wollen“, die Verweigerung von Verantwortung und die Gier nach Leben.
Im übergeordneten Sinne bindet Pink Mama Theatre mit dieser Thematik die aktuelle gesellschaftliche Tendenz der Spaßgesellschaft ein. Diese steht unter dem Motto: Erlebe Dein Leben.
Die Hauptinspirationsquellen, an denen sie sich orientieren, sind „La dolce Vita“, „Faces“ und „die Stühle“.
Pink Mama Theatre entwickelt im Projekt „afterparty“ die erarbeitete Stilistik seines Eröffnungsstückes „escort“ (2011) weiter. Es geht um das Schaffen abstrakter Bilder, die keine narrative Erzählstruktur aufweisen. Indem der Betrachter den Figuren und Bildern auf der Bühne durch eine emotionale Geschichte folgt, fügt er das Geschehen zu einem Gesamtbild zusammen. Diese Bilder werden durch alle theatralen Mittel wie Bewegung, Tanz, Text und Songs entwickelt und live auf der Bühne umgesetzt.
Im ersten Teil ihres Gastspieles in München zeigen Pink Mama Theatre am 13. / 14. Juni im i-camp ihr Stück Escort, das im Juni 2011 in der Werkstatt 14A in Bern Premiere hatte und das sich mit den Themenkomplexen Sexualität, Prostitution und Glamour im europäischen Kontext auseinandersetzt.
„afterparty“ ist eine Produktion von Pink Mama Theatre (CH).
Das Gastspiel in München findet mit freundlicher Unterstützung durch i-camp/ neues theater münchen statt.
Uraufführung: Februar 2012 – Tojo Theater, Bern.