ESCORT
Queer-Punk-Theater. Deutschland-Premiere von Pink Mama Theatre (CH)
Ein Tanztheaterstück über Liebe, Sexualität, Gier und das „sich Verkaufen“
In verschiedenen Bildern, mit Text, Tanz und Musik erforscht Pink Mama Theatre aus Bern in „Escort“ (2011) das, was Begehren heißt, Liebe, Eifersucht und Sexualität.
Die freie Tanz- und Theaterkompanie verhandelt darin die Verkäuflichkeit des Körpers und des Ichs und erzählt die Dreiecksbeziehung von Dealer, Kunden und Produkt im europäischen Kontext.
Der Text ist inspiriert von dem Stück „In der Einsamkeit der Baumwollfelder“ von Bernard-Marie Koltès, er wird in ihrem Stück fragmentarisch verwendet.
Koltès befasst sich in seinem Stück auf ähnliche Weise mit der Thematik und gibt ihnen so eine weitere übergeordnete Ebene. Während sich Koltès jedoch in seinem Stück eher auf die Absurdität des Spiels konzentriert, fokussiert sich Pink Mama Theatre hingegen auf das Spiel mit den Emotionen, auf die Triebfeder von Liebe, Eifersucht und Sexualität.
Im ständigen „Showdown“ umkreisen sich die Figuren, immer mit der Gefahr im Nacken, sich vor dem anderen verwundbar zu machen.
Im zweiten Teil ihres München-Gastspieles zeigen Pink Mama Theatre am 16. / 17. Juni im i-camp ihr aktuelles Stück Afterparty, das im Februar 2012 am Tojo Theater in Bern Premiere hatte und sich mit dem Verlust der Jugend auseinandersetzt.
„escort“ ist eine Produktion von Pink Mama Theatre (CH).
Das Gastspiel in München findet mit freundlicher Unterstützung durch i-camp/neues theater münchen statt. Uraufführung: Juni 2011 - Werkstatt 14A, Bern