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19. - 23. Oktober 2011 / 20:30 Uhr ⎮ THEATER-PREMIERE
Im Enddarm der Stadt.
Ein Stück von Stefan Kastner
Nach der Uraufführung seines Stücks "Heraklits letzte Tage" (März 2011) inszeniert Stefan Kastner nun sein nächstes Stück im Rahmen der Optionsförderung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München.
Eine schlesische Adelsfamilie, die 1945 nach Wien geflüchtet ist, zieht in den 80er Jahren wegen der Verheiratung der Tochter Nelly ins oberbayerische Lenggries. Da sich für die mittlerweile geschiedene Nelly überraschend die Möglichkeit ergibt, Teilhaberin beim Wiesn-Zelt „Fischer-Vroni“ zu werden, und ihre beiden Töchter ohnehin eine adäquate Ausbildung bekommen sollen, beschließt die Familie, nach München zu übersiedeln.
Doch die Stadt ist voll. Keiner wird mehr hineingelassen. Die findige Großmutter hat die Idee, über den Enddarm in die Stadt zu gelangen. Dort haben sich ein Geistlicher sowie ein Kolpinghaus-Bewohner eingerichtet, die die Ankömmlinge davor warnen, sogleich durch den Darm in die Innenstadt weiter zu wollen, denn die Ausscheidung, die „Wurst“, ist noch nicht vorbei gekommen.
Text/Regie: Stefan Kastner
Dramaturgie: Marie Enzler
Bühne: Udo Vollmer
Licht: Michael Bischof
Kostüm: Ilona Wittmann
Produktion: Claudia Illi
Pressearbeit: Kathrin Schäfer
Mit: Judith Huber, Shirin Lotze, Michaela May, Inge Rassaerts, Susanne Schroeder, Philipp Brammer, Rainer Haustein, Gabriel Raab, Uli Zentner
‚Im Enddarm der Stadt’ wird vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München gefördert und findet mit freundlicher Unterstützung von i-camp/neues theater münchen statt.
Stefan Kastner, Jahrgang 1963, studierte Gesang am Richard-Strauss-Konservatorium München. Er arbeitete als Opernsänger u.a. in München, Berlin und Freiburg sowie mit dem Künstlerduo Brunner / Ritz, war als Schauspieler u.a. bei der Münchner Performance-Gruppe „Die Bairishe Geisha“ und Andreas Ammer engagiert.
Für seine Projekte „Erhabenes Scheitern", das er 2008 zusammen mit Susanne Schroeder und Judith Huber realisierte, „Isar – Athen" (2008) und "Die Bergsteiger" (2009) erhielt er eine Förderung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München. "Die Bergsteiger" wurde zu RODEO MÜNCHEN 2010, dem 1. Tanz- und Theaterfestival der freien Szene, eingeladen.
2010 erhielt er die Optionsförderung für drei Jahre und inszenierte im März 2011 die Uraufführung seines Stücks "Heraklits letzte Tage". Zuletzt führte er Regie ("Im weißen Rössl") bei den Pöckinger Kulturtagen 2011.
Tickets: 16.- / ermäßigt 10.-
Reservierung: 089/650000 (AB) + tickets@i-camp.de
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