22. - 24. Juli 2011 / 20:30 Uhr | TANZ
Leere
Eine Hommage für Perpetua, getanzt von Stefan Marria Marb
Aus aktuellem Anlass zeigt der Münchner Choreograph und Tänzer Stefan Marria Marb seine neue Solochoreografie “Leere“, welche sich mit seiner jüngst verstorbenen und allseits geliebten Tante befasst.
Seit seiner Kindheit war sie für ihn da, sorgte sich um ihn und verströmte eine heitere, fast kindliche Menschlichkeit. Der plötzliche Tod am Anfang dieses Jahres stellte für ihn einen Schock dar, eine Leere stellte sich ein. Aus dieser Leere heraus beschloss er, ein Tanzstück für sie zu kreieren, das ihr Leben und ihren Tod thematisiert.
Marb möchte in “Leere“ den Verlust einer geliebten und verstorbenen Person im Tanz künstlerisch-ästhetisch erfassen und in intensiven Bildern ausdrücken.
Er tritt in eine mystische Kommunikation mit seiner verstorbenen Tante und versucht damit gleichzeitig einen Neuanfang in seinem Verhältnis zu ihr. Dabei geht es weniger um die Imitation dieser geliebten Person, als vielmehr um eine persönliche Rekonstruktion einer Erinnerung und um eine Hommage.
Der Tanz versteht sich als eine Art Bodymemory im Sinne einer Körper-Archäologie.
Live am Flügel wird die japanische Pianistin Masako Ohta die Tanzperformance begleiten und eine japanisch inspirierte, musikalische Metapher der Leere entwickeln.
Choreographie / Tanz: Stefan Marria Marb
Musik: Masako Ohta
Lichtdesign: Rainer Ludwig
Dauer: ca. 50 Minuten
‘Leere’ ist eine Eigenproduktion von Stefan Marria Marb und findet mit freundlicher Unterstützung durch i-camp/neues theater münchen, Tanztendenz und Kulturreferat München statt.
Tickets: 16.- / ermäßigt 10.-
Reservierung: 089/650000 (AB) + tickets@i-camp.de
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