Spielplan     i-camp     Spezial     Presse     Videos     Archiv     Kontakt & Impressum     Suche
[ zurück ] NEWS




16. - 17. November 2009 / 20:30 Uhr | TANZ-PREMIERE / PROBENBÜHNE (Auenstr.19, RGB 1.Stock)

Le Sceptre et La Marotte
Dritter Teil des Tanztriptychons Tokonoma von Ludger Lamers.


Es entsteht ein physischer und verbaler Dialog, in dem scheinbar eindeutige Attribute des Männlichen und Weiblichen verschwimmen. Ein Spiel, in dem die Mitspieler stets in sich selbst verhaftet bleiben – der Spielpartner erlangt nur bedingt und im Rahmen eines imaginären Regelwerks Bedeutung. So bleibt das Gegenüber ertast- und dennoch unnahbar.

Der Begriff Tokonoma steht für eine Ausstellungsnische in japanischen Empfangsräumen, die meistens mit einem Blumengesteck (Ikebana), manchmal auch mit Bonsai oder Okimono (geschnitzte Kleinplastiken) oder einer Schriftrolle dekoriert ist. Einer der Pfosten an der Vorderfront dieses Erkers besteht traditionell stets aus einem roh belassenen, edlen Baumstamm. So ergibt sich im Tokonoma ein Dreiklang aus Naturgewachsenem, Naturimitation und poetisch Zugedachtem.
Teil 1 des Tryptichons entstand im Jahr 2007. Mamihlapinatapai beschreibt den Blickkontakt zwischen zwei Personen, bei dem beide sich wünschen, dass der andere genau das tut, was beide sich wünschen. Und doch wagt keiner, den Anfang zu machen (gefördert mit Mitteln des Theatro Aveirense, Aveiro, Portugal).
2008 folgte Teil 2, Tokonoma – Vorstadt Version (VV). In der Ästhetik von schwarz-weiß-Stummfilmen verschwimmen reale Figuren mit dem von ihnen selbst erzeugten Schattenspiel. Über von den Tänzern kontrolliertes Video-Feedback und live eingespielte Musik wird eine cinematographisch anmutende Atmosphäre aufgebaut. Die Tänzer-Körper verschmelzen zu amorphen Gebilden und wirken durch die visuellen Überlagerungen zerstückelt (Gefördert vom Ministério Portuguesa da Cultura, Direcção Geral das Artes).
Mit der Tokonoma-Trilogie wagt der Choreograph und Performer Ludger Lamers einen Rückblick auf das eigene Leben und Arbeiten der letzten zehn Jahre. Ganz im ursprünglichen Sinn der „Schaunischen“ untersucht er Anknüpfungspunkte und prägende Erlebnisse und präsentiert sie – und sich - dem Blick des Publikums. Die Untersuchung der Möglichkeiten und Unmöglichkeiten verschiedener BeziehungsFormen findet sich als wiederkehrendes Element in allen Duetten.

Dauer: ca. 40 min

Konzept/ Idee: Ludger Lamers
Interpretation: Silvia Teixeira, Ludger Lamers
Bühne und Kostüm: Anna Münch
Livemusik: Robert Merdzo
Produktion und Presse: Tina Meß, Ludger Lamers

Mit freundlicher Unterstützung von i-camp/neues theater münchen und Tanztendenz München e.V.

Eintritt: 10,-/ erm. 6,-
Tickets sind an der Abendkasse in der Auenstr. 19, Rückgebäude 1. Stock erhältlich.



Klicken Sie die jeweilige Jahreszahl
im Menü oben, um das jeweilige Jahresprogramm einzusehen ...














i-camp / neues theater münchen, Entenbachstr. 37, 81541 München
FON: 089 / 650000 (AB), FAX: 089 / 654325, info@i-camp.de