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27. - 28. März 2009
tent - Neue Programmreihe am i-camp!
PROGRAMM
Durchgängige Installationen / work in progress: 27./28. März 2009, ganztägig
- Uwe Moeller stellt seine Immobilie II aus.
- Natalia Borissova installiert einen klangerzeugenden
Stromkreis, an den sich Personen, Tiere, Pflanzen und andere Dinge anschließen können.
- Signe Lidén und Annesofie Norn kreieren drei 'sound subjects' aus Klangmaterial, das sie auf einer Reise von Oslo über Kopenhagen nach München gesammelt haben.
Präsentationen und Konzerte Freitag, 27. März 2009, ab 20:30 Uhr:
- Daniel Door von fromnoise bringt sein Wurfzelt mit und lässt Vogelgezwitscher, Krähengeschrei, Schafblöken, Quietschen und Knarzen von
Folterinstrumenten und einer umbrischen Kirchentür aus einem baumartigen Etwas mit Lautsprecherfrüchten ertönen. Dazu gibts eine elektrifizierte Zither, Maschinengetrommel
und Gesang von eventuellen Ko-PerformerInnen - und möglicherweise sogar einen fahrbaren Pinguin.
- Natalia Borrissova und Heike Siegert improvisieren auf ihren DIY-Instrumenten.
- Weitere Überraschungsgäste sind nicht ausgeschlossen!
Präsentationen und Konzerte Samstag, 28. März 2009, 18:00 Uhr:
- Dorothea Seror stellt ihr Tanztheater-Projekt MEET/MEAT vor, in dem sie mit Menschen mit unterschiedlichen körperlichen Voraussetzungen arbeitet.
Präsentationen und Konzerte Samstag, 28. März 2009, ab 20:30 Uhr:
- Schmitt&Schulz vom Performance Art Depot Mainz präsentieren die 'Anwendung 1' ihrer 'Pflegeserie' und setzen sich augenzwinkernd mit dem Klischee der Nacktheit in der Performance-Kunst auseinander.
- Parabiont spielt pseudoanalogen Quasipop.
- Firm&Wagen improvisieren mit Banjo, Synthesizer und Schlagzeug unter zusätzlichem Gebrauch von digitalem Sequencer und elektromechanischen Gerätschaften.
- folie circulaire (Edouard Stork und Daniel Kluge) produzieren Bild und Ton live und manipulieren beides mit selbstgebauten Controlern.
WAS IST / WAS WILL tent?
Mit tent erweitert i-camp das Spektrum seiner Aktivitäten in Sachen Förderung und Bereicherung der Münchener Kunstszene – und zwar in zweifacher Hinsicht:
Einerseits wird mit tent ein regelmäßiges Gastspielprogramm etabliert, das auswärtige KünstlerInnen auch außerhalb der Münchener Festivals einlädt und so die Frequenz der Impulse erhöht, die i-camp für die Münchener Kunstszene setzt.
Andererseits intensiviert tent die Förderung von Münchener Projekten, indem Präsentationsmöglichkeiten auch für solche Arbeiten geschaffen werden, die beispielsweise aufgrund prozessorientierter Arbeitsweisen oder sparten-übergreifender Ästhetiken bislang keine geeigneten Förderinstrumente in München vorfinden.
Das Ziel von tent besteht also darin, Arbeitsweisen und Ästhetiken der zeitgenössischen Kunst, die in München bisher kaum zu sehen waren, sowohl verstärkt nach München zu holen als auch dort, wo sie bereits in München vorhanden sind, zu einer deutlicheren Entfaltung zu bringen – und München auf diese Weise sowohl für ansässige als auch für auswärtige KünstlerInnen interessanter zu machen.
Euer tent-Team.
WEITERE INFORMATIONEN unter: tent[a]i-camp.de
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