 |
[ Tickets ] [ Pressetext ] [ Pressefotos ] |
12. - 17. Dezember 2003 / jeweils 20.30 Uhr; nicht am 15.12.
Z w i s c h e n B l i c k
eine Tanz-Musik-Video-Installation von Ludger Orlok
ZwischenBlick, die neueste Kreation des Choreografen, Tänzers und Soloperformers Ludger Orlok, der mit seinen intensiv-feinen Arbeiten bereits vielerorts Publikum und Presse begeistert hat.
Der Titel der Tanz-Musik-Video-Installation lässt schon das unerschöpfliche Thema dieses multimedialen Programms erahnen: Ludger Orlok nimmt diesmal die Phänomene menschlicher Wahrnehmung unter die Lupe. Mit der für ihn typischen Gründlichkeit und dennoch nie ohne Augenzwinkern, lotet er das Spektrum unserer Sehgewohnheiten aus.
Ausgehend vom physiologischen Vorgang des Sehens und dessen neurologischer Verknuepfung im Gehirn, ergründet der Künstler die unbewussten Mechanismen subjektiver Wahrnehmung. Da zwischen Erkennen und Erkenntnis jedoch allerlei Raum fuer Selbsttäuschung und Realitätsverschiebung liegt, sensibilisiert Ludger Orlok genau fuer das, was eigentlich im Verborgenen liegt, für den Blick zwischen Wahrnehmung und Wahrheit.
Die fünf Tänzer werden im medialen Wechselspiel zwischen momenthafter Bewegung und filmisch gebannten Sequenzen die Magie des scheinbar Abwesenden heraufbeschwoeren. Das Betreten der Wirklichkeitsebenen aber ueberlassen sie dem Zuschauer. Er allein bestimmt die Perspektive, um der Wahrheit ins Auge zu schauen.
Ein kurzer ZwischenBlick nur und sie sehen was sie sehen möchten!
ZwischenBlick - eine choreografische Momentaufnahme ueber Sehgewohnheit und Selbsttäuschung.
Konzept, Choreografie, Tanz: Ludger Orlok
Choreografie, Tanz: Tamara Bruecken, Ayara Hernandez, Sandro Kolbe, Felix Marchand
Video: Ludger Orlok, Peer Quednau
Dramaturgie: Stefanie Hahnzog
|