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01. - 02. Juli 2003 / jeweils 20.30 Uhr
AUFTOUCH 1
Zeitgenössischer Tanz
LUDGER ORLOK: Blickraum, 12 min
Blickraum erforscht, ertastet, wirft ein Netz in viele Richtungen. Diese Arbeit ist ein Research Projekt und "work in progress" zum Thema Wahrnehmung. Welche Bedingungen lassen uns unsere erblickten Bilder in welcher Färbung erscheinen?
Konzept und Choreografie: LUDGER ORLOK
Choreografie und Tanz: Tamara Brücken, Ayara Hernandez, Felix Marchand
Video: Sonja Romeis
HELMUT OTT: männlich
Ein Mann präsentiert sich mit einem übergroßen Arm. Er zeigt damit Stärke, Männlichkeit und Kraft. Seine Armprothese wirkt geschwollen, sie ist weich. Er läßt sich darauf nieder. Sie ist der Ort an den er sich zurückzieht, um seine Männlichkeit zu vergessen. Alleine zu sein, um sich selbst zu vergessen.
Männlich ist ein Ausschnitt aus der Choreographie sächlich, die während der Tanzmetropole 2002 das erste Mal zu sehen war. Mit übergroßen Körperteilen soll gezeigt werden, wie über das äußere Erscheinungsbild eine Person zu etwas gemacht wird, was sie vielleicht gar nicht ist. Diese dann einseitig abgeurteilt ist, ohne daß man ihr vielfältiges Wesen erkennt und entdecken kann. Diese Perversion gipfelt darin, daß eine Kindfigur zu einer Sexpuppe mutiert.
HELMUT OTT: korsett
Der Tänzer trägt ein Kostümobjekt. Er kann sich darin ein und auswickeln. Er versucht sich davon zu befreien und findet doch nur seine Grenzen, die er nicht zu überschreiten wagt.
ANGELIKA MEINDL: Melancholia
Auf der Tasse fliegen die Vögel wie in meinen Träumen. Surreal melancholische Momente, im projizierten Bühnenraum vermischt sich Körper mit luziden Farben zu Melancholie. Nach dem Motto "alle paar Jahre ein neues Solo" ist dies das dritte Solo der Tänzerin und Choreografin Angelika Meindl, die sich sonst eher mit abgefahren schräger Choreographie und Inszenierung für ihre und andere Compagnien beschäftigt.
Choreographie & Tanz: Angelika Meindl & ArtGenosseN
MANFRED KRÖLL: Videotanz
Choreographie & Tanz: Manfred Kröll, protanz 2.13
MICHA PURUCKER: table.dancer(s) 1+2 für Felix Gonzalez-Torres
Seit Jahren und nahezu systematisch überprüft Purucker immer wieder seine künstlerischen Mittel, indem er Formate, Medien und Orte wechselt. Ob grosse Besetzung mit bis zu 13 Tänzern wie zuletzt im Januar in der Muffathalle, Installationen wie für "120 Tage Kunst im Bunker " oder die zwei kombinierbaren Soli der table.dancer(s) 1+2 wie sie hier zur Aufführung anstehen jede dieser Situation steht für eine spezifische künstlerische Vorgehensweise.
mit Monika Gomis und Stephan Herwig
Choreographie: Micha Purucker
Lichtgestaltung: Michael Kunitsch
acoustics: Robert Merdzo
ANDREA SONNBERGER: Kokong
"Konkong" ist die Mischung aus den Wörtern Kokon und King Kong. Ein hängender Kokon bricht auf, es werden Gegenstände ausgeworfen. Die Person entschlüpft und lässt die zerstörte Hülle zurück. Der Weg, den die Person beschreibt, orientiert sich an den in den Räumen stattfindenden Aktionen.
Objekt + Tanz: ANDREA SONNBERGER
ANGELA DAUBER: Level 1.74
Tanzen im Körper im Kopf und den Gedärmen. Meine Mutter meinte, als Denken und Sprache sich veränderten: "ich muß tanzen" und sagte: "jetzt muß ich auf's Clo, ich weiß nicht, ich habe schon lang nicht mehr getanzt" ... auf dem Thron
ein Angebot von ANGELA DAUBER
Objekte: Samuel Rachl
ANNA HOLTER: Work in Progress - "Meeting with oneself"
Das Stück befasst sich damit, wie man sich selbst beobachtet und sich durch Aktionen und Reaktionen im Umgang mit anderen Personen kennenlernt. Es stellt auch dar, wie man sich mit sich selbst auseinandersetzt.
Idee: ANNA HOLTER
Darsteller: Franziska Unseld, Anna Holter
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