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18. - 20. Oktober 2008 / jeweils 20.30 Uhr

"TRANCE"
Teil II der Tanz-Trilogie von Sabine Glenz


Süddeutsche Zeitung, 22. Oktober 2009
"Sabine Glenz war mit sehr klaren Vorstellungen im Kopf auf der Suche. Mit dieser 'Komposition für Bewegung, Sound und Projektion', ihrer bislang vierten abendfüllenden Produktion, hat Glenz nun ihr Versprechen eingelöst und ihr bestes Stück vorgelegt."

Die Auflösung der körpereigenen Grenzen, sobald wir uns der Masse einordnen/unterordnen, steht im Mittelpunkt des vorliegenden Projekts. In einer Art Dämmerzustand (= Trance) bleibt das Individuum als solches zurück und wird Bestandteil einer einzigen rauschhaften Bewegung, einer Komposition für lebendige und projizierte Körper. Das Auge des Betrachters ruht somit auf der Anhäufung ineinander greifender Geschehnisse oder besser gesagt einer komponierten Masse.
Die Unterschiedlichkeit in Dynamik, Timing und des Inhalts einzelner Bewegungsabläufe wird vorerst herausgearbeitet und dann mosaikartig zu einem Ganzen verwebt – das gilt sowohl für die realen als auch für die teilweise vielfach projizierten Phrasen.

Gerade Sound oder Musik, insbesondere Pop-Musik verwandeln Menschenansammlungen in einen einzigen „...ekstatischen Kollektivkörper...“ (Peter Sloterdijk, Verachtung der Massen). Robert Merdzo wird zu TRANCE eine Musik entwickeln, die ähnlich wie die Körper und ihre Bewegung, den Raum allmählich ausfüllt. Während die Figuren zu Beginn geradezu akustisch interpretiert werden, überlagert sich unmerklich deren Struktur und Rhythmus zu einem Sog.

Sowohl bei früheren Projekten - „a body within“, „study for two figures“ - als auch bei der Entstehung von TRANCE entwickelten Manuela Hartel und Sabine Glenz eine konstruktive Auseinandersetzung mit den Grenzen und Überschneidungen zwischen der virtuellen Darstellungsform und der Live-Performance. Die Realisierung von TRANCE birgt die herausfordernde Aufgabe, stehende und bewegte Bilder in einer dicht angelegten Videoprojektion zusammenzuführen. Dabei sollen die auf Leinwand projizierten Körper visuell multipliziert werden und sich nach und nach zu einer Masse akkumulieren. Teils werden die Videobilder interagieren, teils mit den real agierenden Darstellern verschmelzen - diesmal als Prozess des Eintauchens, des Verschwindens in der Masse.

konzept/choreografie_sabine glenz
sound_robert merdzo
video_manuela hartel
performance_sabine glenz/stephan herwig/ludger lamers
licht/raum_hans peter boden
produktionsleitung_hannah jucknewitz

Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der LH München und den Bayerischen Landesverband für zeitgenöss. Tanz (BLZT). Die Produktion "TRANCE" ist Gast der Tanztendenz.

Sabine Glenz
Mit ihrem 10. Lebensjahr begann Sabine Glenz die klassische Ausbildung an der JohnCranko-Schule in Stuttgart. Seit Beginn der 80er Jahre studierte sie die Graham-, Limonund Cunningham-Technik in München und New York. Als Mitglied der in München gegründeten Gruppe DANCE ENERGY entwickelte sie erste eigene Stücke. Neben der langjährigen, intensiven Zusammenarbeit mit Micha Purucker wirkte sie u.a. in Produktionen von Hans Kresnik (D), Randy Warsaw (USA), Ginette Laurin (CAN), Felix Ruckert (D) und Lynda Gaudreau (CAN) mit.
Nach dem 2004 entstandenen Solo “I Saw What I Thought I Should See” war “a body within“ 2006 ihre zweite Eigenproduktion, mit der sie unter anderem in Hamburg (Kampnagel), Köln (Orangerie) und in Würzburg (Tanzspeicher) zu sehen war. Zur Entwicklung ihres Projektes „study for two figures“, (Premiere Mai 2007/München) war sie als Gastchoreografin ans TESLA Berlin geladen, wo sie gemeinsam mit ihrem künstlerischen Team in einer zweiwöchigen Probenresidenz in der vorhandenen Bühnensituation Raum, Video und Sound entwickelte. TRANCE ist ihre vierte abendfüllende Produktion.

Tickets: 16.- / 10.- EUR (ermäßigt)



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