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09. - 12. Dezember 2004 / jeweils 20.30 Uhr

salon geller: "figaro_ff 2004"
ein Frisierstück (Uraufführung)


Annette Geller präsentiert mit ihrem speziell für diese Produktion gegründeten "salon geller" im i-camp / Neues Theater München die Performance "figaro_ff 2004". Diese Performance ist der erste Teil der Trilogie "figaro_ff 2004-2006", die salon geller als Beitrag zum Mozartjahr 2006 entwickelt.

Die Bezeichnung "Salon" steht für verschiedene Räumlichkeiten: Während vom 16. bis 18. Jahrhundert ein "großer Saal" (vor allem in der Schloßbaukunst) und im 19. Jahrhundert das "Empfangszimmer" im Rahmen der großbürgerlichen Wohnkultur gemeint waren, werden heute Mode- oder Frisier-Geschäfte als "Salon" bezeichnet. Ebenso verbindet man mit "Salon" Empfänge geistreicher Damen, literarische und politisierende Zirkel und frühe Foren der Kunstkritik. In dieser Tradition versteht sich "figaro_ff 2004-2006" als "Salon", als Zusammenschluss von Künstlern, die auf theatrale Weise einen ebenso unterhaltsamen wie kritischen Beitrag zum Zeitgeschehen leisten.

figaro_ff 2004 ist der erste Teil einer Trilogie: Die drei Da Ponte-Opern "Figaros Hochzeit", "Don Giovanni" und "Cosi fan tutte" bilden die strukturelle Grundlage für drei "salon"-Musik-Theater-Stücke, die bis 2006 entstehen sollen. Alle drei Stücke werden dann 2006 als Trilogie aufgeführt.

figaro_ff 2004 ist ein Projekt, das sich mit dem Phänomen der Boulevardisierung - das Private wird veröffentlicht, das Öffentliche privatisiert - beschäftigt. Untersucht wird die Atmosphäre, in der Gespräche im Frisiersalon stattfinden: über Beziehungskisten, politische Desaster, gesellschaftliche Sensationen und ästhetische Dringlichkeiten.

Die Haarmoden durch die Jahrhunderte, von 1778 bis heute, sind ein bislang wenig beachteter Teil der europäischen Kulturgeschichte. figaro_ff geht u. a. den kulturellen und gesellschaftlichen Varianten der Haarpracht auf den Grund. Im Mittelpunkt stehen eine Schauspielerin/Sängerin, die Haare schneidet, Perücken onduliert, "wäscht und legt" und ein männlicher Schauspieler/Sänger-"Kunde" auf dem Frisierstuhl. Ein dritter Sänger (Countertenor) drängt sich immer wieder dazwischen ­ er will mehr von seiner Lieblingsfriseurin. Der rote Faden dieses Arrangements ist die Geschichte von "Figaros Hochzeit". Der Grundstruktur der Mozart-Oper folgend, beginnt figaroff_ff 2004 mit einer Ouvertüre und endet im Finale.

Zweiter Schauplatz der Szenerie ist die authentische Situation "beim Friseur": 2 professionelle Friseure/Friseurinnen werden Personen (aus dem Publikum) die Haare waschen-schneiden-legen und sich um deren Schönheitsoptimierung kümmern.

Die musikalischen "Nummern" sind zum Teil Bearbeitungen von Mozarts "Figaros Hochzeit" und weiteren E/U-Musikstücken zum Thema sowie neue Kompositionen von Axel Nitz.

Konzept/Regie/Produktion: Annette Geller
Schauspielerin/Friseurin: Alexandra Schnaubelt
Schauspieler/Sänger: Johannes Helmig, Clemens Tiburtius
Texte: Almut Tina Schmidt, Alexander Wagner
Musik: Axel Nitz
Dramaturgie: Franka Schmidt, Gudrun Skupin
Produktion: Franka Schmidt, Susanne Weinzierl
Bühne/Kostüme/Frisuren: Katrin Busching
Video: Christoph Wirsing


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