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23. - 28. Oktober 2004 / jeweils 20.30 Uhr; nicht am 25. Oktober
DOSTOJEWSKI BLUES
ein Projekt von Ralf Hinterding,
sehr frei nach Dostojewski's "Aufzeichnungen aus dem Kellerloch"
Ort: Auenstrasse 19
"Geh lieber zum Arzt und lass dir dein Kellerloch-Gen deaktivieren. Überleg doch mal woher diese Rückzugssehnsucht kommt. Dieses andauernde KRITISIEREN WOLLEN? Das sind doch alles Differenzierungsstrategien, du willst einfach nur anders sein als die anderen, du kannst es nicht ausstehen, Teil von etwas zu sein, du willst dich unterscheiden. Das ist doch alles nur Eitelkeit. Und dafür simulierst du hier den kritischen Intellektuellen. Aber was machst du, wenn alle sich unterscheiden wollen, wenn alle immer anders sein wollen, die einen mit ihrer KRITISCHEN HALTUNG, die anderen mit KLAMOTTEN? Du steckst in der Klemme, gefangen im Mainstream des Anders-Sein-Wollens."
Vier Leute treffen sich ein einem heruntergekommenen Vereinsheim und diskutieren, was sie gegen ihrer Unzufriedenheit tun können. Woher kommt diese Unzufriedenheit überhaupt? "Wer ist hier der Verantwortliche. Ich will endlich mal einen Verantwortlichen sprechen." Einer von den Vieren hat Dostojewski's Aufzeichnungen aus dem Kellerloch gelesen, aber vielleicht sind diese Aufzeichnungen ja ein völlig ungeeignetes Vorbild für heutige Frustrierte.
Hier dienen sie jedenfalls als Ausgangsmaterial: Reflexion und insbesondere Selbstreflexion bis zur Erschöpfung!
Idee, Konzept, Regie: Ralf Hinterding
Bühne, Technik: Johannes Sternagel, Ingo Angebrandt
Ton: Ingo Angebrandt
Kostüm: Judith Nemec
Video: Hinterding, Sternagel
Schnitt: Oliver Johns
DarstellerInnen: Ralph Gander, Mogli Cruse, Oli Bigalke, Emily Kraus
Eine Uncertainty Produktion gefördert vom Kulturreferat der Stadt München, mit freundlicher Unterstützung vom i-camp/Neues Theater, München.
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