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21. - 23. Mai 2004

the golem - part II
Ein Tanzstück von Stefan Maria Marb


"EINE DER BESTEN TANZPROJEKTE DES JAHRES". NOMINIERT FÜR DEN SLOWENISCHEN TANZPREIS POVODNI MOZ 2003.

Golem, eine Figur die zurückreicht bis ins Mittelalter ist ein Produkt des jüdischen Mystizismus. Den ersten Golem gestaltete ein Rabbi aus Wasser und Erde. Dann erweckte er ihn mittels kabbalistischer Methoden zum Leben. Zweck des Golems war der Schutz der jüdischen Minderheit gegen rassistische Attacken. Es war der erste Bio-Cop der Geschichte.

Genetische Manipulation und Biotechnologie sind uns allgegenwärtig. Ziel ist es, die menschliche Rasse perfekt zu kopieren und zu klonen. Wir schaffen uns unzählige Golems, Sklaven, Roboter und Maschinen. Es findet eine Golemisierung unseres Leben statt.

Das Tanzstück the golem - part II bezieht sich sowohl auf den legendären Homunkulus wie auch auf die gegenwärtigen "Golems". Im Teil 1 der Trilogie, die in München im Rahmen der Kostprobe 2002 aufgeführt wurde, lag der Fokus auf der egozentrischen und narzisstischen Produktion eines Golems aus Wasser und Lehm.

Im zweiten Teil werden wir Zeugen der Beziehung eines omnipotenten Kreators und seines Produkts. Zu Beginn des Stückes sehen wir die neuesten Erzeugnisse des Erschaffers in geheimnisvollen Federeiern schlummern. Eine perfekte Kopie seines Körpers und seiner Persönlichkeit wächst in einem speziellen Ei heran. Ein wunderbarer Golem, jedoch weiblichen Geschlechts.

Im Laufe des Stückes kommt deshalb unausweichlich der Moment, wo sich der Kreator im Spiegel seines Ebenbildes wiedererkennt. Japanischer Butohtanz enthüllt die Inszenierung die tragische und mystische Interdependenz des Kreators und seiner Kopie, des Golem.

Regie und Choreografie: Stefan Maria Marb
Tanz: Barbara Kukovec mit Primoz Bezjak
Musik: Matthias Renert
Bühne: Stefan Maria Marb
Federeier: Simone Fezer
Lichtdesign: Miran Sustersic
Foto: Ekkehard Winkler
Grafik: Ramon Manuel Schneeweiss
Produktion: PTL (Plesni Teater Ljubljana) in Kooperation mit In_Out

Mit freundlicher Unterstützung der internationalen Kulturkontakte, des Fachgebietes 3 des Kulturreferates der Landeshauptstadt Muenchen, der Tanztendenz München, des i-camp / neues theater muenchen und von PTL. Das Programm von PTL wird aus öffentlichen Mitteln des Slowenischen Kulturministeriums und der Stadtverwaltung Ljubljana gefördert.


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