

|
 |
 |
[ Tickets ] [ Pressetext ] [ Pressefotos ] |
26. - 27. September 2008 / jeweils 19.30 Uhr
"Irritationen"
Ein Thema - zwei Variationen
Veränderungen der Psyche aus verschiedenen Blickwinkeln
süddeutsche Zeitung, 29. September 2008
"Seine Schwester schrieb sein Leben auf, Sibylle Canonica und Stefan Hunstein lasen daraus eindringlich im i-camp." (...)
"Andreas Neumann verkörpert mit großem Einsatz den Monolog 'Thom Pain' von Will Eno, Matthias Ebert hat ihn inszeniert (...)."
1. Teil
LESUNG AUS DEM BUCH „GOTT IST AUCH VERREIST“
„Sein erstes Wort war Angst noch bevor er Mama und Papa sagen konnte.“
Briefe und Notizen erzählen aus einer lebenslangen Odyssee durch psychiatrische Anstalten geben einen subtilen Eindruck in die Zerrissenheit der Psyche von Wolfgang Falckenberg (1928 – 1995) - Sohn des Regisseurs und Intendanten Otto Falckenberg.
Anhand von Briefwechseln zwischen den Eltern Gerda und Otto Falckenberg, den behandelnden Ärzten und Betreuern, entsteht ein Bild von Krankheit, Gesellschaft und Familie.
Sibylle Canonica und Stefan Hunstein lesen aus einer dramatisierten Fassung Ausschnitte aus dem mit großer Sachkenntnis zusammengestellten Buch der Schwester Bettina Titt-Falckenberg. Ein Stück Zeitgeschichte.
2. Teil
MONOLOG „THOM PAIN“ von WILL ENO
„Es gibt überhaupt keinen Grund keine Angst zu haben“ behauptet „Thom Pain“ die Bühnenfigur des amerikanischen Autors Will Eno, der direkt nach der Lesung aus dem Dunkel des Bühnenraums auftritt und das Thema der Lesung weiterführt, in dem er sein Schicksal in die Mitte rückt.
Wortreich bemüht er sich um die seelische Balance, er kann mit seinen Blessuren und Verletzungen hinter der sich eine Depression verbirgt, noch jongliern.
Es geht um Kindheit, Jugend, frühes Erwachsensein, um Verletzungen, Liebe und Enttäuschung. „Thom Pain“ spielt sprunghaft mit seinen Gedanken, versucht seine Zerissenheit zu verbergen.
Der Zuschauer spürt, hier stimmt etwas nicht, er erlebt einen Grenzgänger auf der seelischen Kippe.
Unter der Regie von Matthias Eberth spielt Andreas Neumann.
Nach dem Start in München soll der Themenabend „Irritationen“ auch in anderen Städten gezeigt werden.
Das Projekt wird gefördert durch die Wolfgang Falckenberg Stiftung.
|