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20. - 23. Oktober 2005 / jeweils 20.30 Uhr; am 22.10. um 17 Uhr
bauchFrei
von Barbara Maria Messner
Das Tanz-Projekt bauchFrei oder Wer hält meinen Bauch, wenn das Lachen vorüber ist... und die Liebe rückwärts zur Tür raus geht? ist eine Referenzproduktion der Münchner Choreographin Barbara Maria Messner (Debütförderung der Stadt München 2005).
Es werden Geschichten und Momentaufnahmen inszeniert. Es geht um das Lachen, den Bauch und die Liebe.
Bauch und Lachen. Zwei, die miteinander können. Selbstdarsteller mit Tiefenwirkung, nach innen und nach außen. Wichtige Mitspieler im Überlebenskampf der "Körpermodelle" und in der postmodernen Ästhetisierung des Alltäglichen - jederzeit abrufbar, verfügbar und selbstverständlich formatiert!
Die dafür notwendige Körperkontrolle und die Sehnsucht nach einem "Kunstkörper" kollidieren bei immer mehr Menschen mit der banalen und zugleich existentiellen Suche nach berührt werden und berühren.
Was wird untersucht?
... unter anderem die Körperlichkeit des Lachens als Choreographie eines geistigen Zustandes, der sich radikal im Körper zeigt, zögert oder ausgebremst wird. Aber natürlich auch die ganz intimen "Verhältnisse" der Tänzer und Performer zu ihren Bäuchen, ihrem Nabel ... Kinder zeigen sich stolz ihre Bäuche .... um zu zeigen, wer sie sind?
Circensische Bühne!
Das Spiel mit den Wirklichkeitsoberflächen dieser Selbstdarsteller-Geschichten und Beobachtungen wird von der Choreographin Barbara Messner in einer ironisch-frech geführten Figurenkomposition auf eine circensische Bühne gebracht: Komödiantische Spielsequenzen kulminieren in ruhigen Körperstudien und umgekehrt. Chorisches Material trifft auf den solistischen Ton, Tango auf Capoeira.
Barbara Maria Messner studierte Pantomime bei Ella Jaroscewicz in Paris, Tanz an der Rotterdamse Dansakademie und Schauspiel in Holland, Paris und München. Begegnungen mit der künstlerischen Arbeit u.a. von Saburo Teshigawara ("Atem als Ausgangspunkt für jede Bewegung"), dem Teatro de los sentidos und mit der Filmsprache von Frederico Fellini waren prägende Erfahrungen in ihrer künstlerischen Entwicklung.
Barbara Maria Messner sucht nichtsdestotrotz den unvoreingenommen Umgang mit künstlerischen und tanzästhetischen Positionen. Aus diesem Grunde hat sie für dieses Projekt Tänzer und Darsteller ausgewählt, die aus den verschiedensten Bewegungsdisziplinen, Theaterströmungen und Kulturen kommen.
Choreographie: Barbara Maria Messner
Dramaturgie: Hedwig Huber
Darsteller: Irina Hortin, Friedrich Schloffer, Otto Novoa, Magda Agudelo, Ruth Golic, Jan Lau, Marcos Silva (Prof. Couro Secco), Tanja Nie, Barbara M. Messner u.a.
Kostüm: Monika Staykova
Musik: Franz Tröger
Licht: Rainer Ludwig
Produktion: Barbara M. Messner
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