Spielplan     i-camp     Spezial     Presse     Videos     Archiv     Kontakt & Impressum     Suche
[ zurück ] NEWS



Veranstaltung weiterempfehlen ... [ Tickets ] [ Pressetext ] [ Pressefotos ]

27. - 30. Juli 2005 / jeweils 20.30 Uhr

Monica Gomis, Ludger Lamers Robert Merdzo (Musik)
"questioning questions?"


Installative Tanz-Performance

Ein Projekt zwischen den Kulturen. Orient, Okzident - gibt es eine Verbindung zwischen den beiden Welten? Was passiert mit unserer Erlebniswelt, wenn wir ihr die Struktur von Ritualen geben? Wie sieht das Leben im Orient aus, wo die Leute nach den festen Regeln des Islam leben? Der Vergleich der Kulturen erstellt die Erfahrungen. Die Erfahrungen werden zu ausdrücklichen Formen des Body-Research der Performer.

1. Seinszustand: Das selbstgewählte Ritual.
Coaching mit Philippe Asselin in Valenciennes, Frankreich (April). Installation und begehbares Gästebuch, München, Tanztendenz (April).
Der alltägliche Blick aus dem Fenster, täglich ein Instrument spielen, den Körper jeden Morgen in Bewegung bringen: Die Wirklichkeit ist unterteilbar in wiederkehrende Handlungen. Der bewusste Blick auf das Alltägliche schafft Annäherungen an persönlich Unbekanntes und kulturell Verlorengegangenes. Studien mit Körper und Kamera, Ton und Text, Interviews, künstlichem und realem Raum. Das Video- und Sound-Recording als pures Wirklichkeitsmaterial installieren. Erstes Bewegungsmaterial, aus Kopf und Körper entwickelt. Aufzeichnungen von Gesprächen mit Kunsthistorikern, Theologen und Choreographen. Die WERKSTATT: Diskurse über Form und Performance, Produkt und Prozess, Bewegung und Ruhe, über Kunst, Leben und Ritual.

2. Seinszustand: Researching the Orient.
Aufenthalt in Ägypten (Mai/Juni).
Der Ruf des Muezzin strukturiert den Alltag. Beten, wo auch immer man sich befindet. Eine der fünf Säulen des Islam erfüllen. Auf der anderen Seite: Das langsame Fließen des Nils. Prägung der Menschen, der Lebensweisen und Städte entlang der Lebensader. Ein Schritt aus der Stadt heraus, und die Wüste beginnt. Geordnetes Chaos, chaotische Ordnung. Nur helfende Hände machen das bus- und bootüberfüllte Reisen möglich. Die Frau: nicht unbedingt hinter dem Schleier verborgen, ihre Emanzipation jedoch hinter den Türen der Häuser verschlossen. Das Geschäftemachen: ein Spielen in der Öffentlichkeit. Alles ist scheinbar auf allen Ebenen geregelt, die inneren Werte jedoch richten das eigentliche Leben aus. Lebens- und Wertprioritäten, die das individuelle Dasein dem Leben in der Gemeinschaft nachordnen. Vermutlich der größte Unterschied zu Europa.

3. Seinszustand: Transformationen des Erspürten zu Raum und Körper.
Coaching mit Philippe Asselin in Valenciennes, Frankreich (Juni). Installative Tanz-Performance, München, i-camp.
Situationen und Stimmungen. Fließende Bilder, Texte, Licht und Ton verweben, durchschneiden und überlagern sich. Die Raumgestaltung durchfließt den Körper in seiner Suche, Befindlichkeit und Kommunikation. Gegensätze werden durchlässig, das Durchlässige gegensätzlich. Erfahrungen arbeiten sich am Körper ab. Ausagieren von sich widerstreitenden Impulsen. Sich andeutende Positionen transformieren sich zum Fließmuster gebrochener Bewegungen. Der Zuschauer kann als Gast Nähe und Abstand zu den Körpern wählen, kann Raum und Rhythmus durch seine Anwesenheit mitbeeinflussen, kann die Verhandlungsbasis der Situation erschaffen.

Idee und Konzept: Monica Gomis, Ludger Lamers
Sound: Robert Merdzo
Video: Monica Gomis, Ludger Lamers, Peer Quednau
Licht: Michael Bischoff
Raum: Christian Hertneck
Produktion: Ingrid Kalka, freispiel
Webdesign und Grafik: Claudia Hurt
PR / Projekttexte: Dunja Bialas
Assistenz: Holger Ossmann


Klicken Sie die jeweilige Jahreszahl
im Menü oben, um das jeweilige Jahresprogramm einzusehen ...














i-camp / neues theater münchen, Entenbachstr. 37, 81541 München
FON: 089 / 650000 (AB), FAX: 089 / 654325, info@i-camp.de