|
 |
 |
[ Tickets ] [ Pressetext ] [ Pressefotos ] |
14. - 17. Juli 2005 / jeweils 20.30 Uhr
Auftouch
Viertägige Tanzwerkstatt mit 15 Münchner ChoreografInnen und PerformancekünstlerInnen
Tanztendenz München e.V. in Zusammenarbeit mit i-camp
Auftouch 2005 ist eine weitere Ausgabe der jährlich stattfindenden Aufführungsplattform für Münchner Choreografinnen und Choreografen, die der Tanztendenz München e. V. in Zusammenarbeit mit dem i-camp/Neues Theater München veranstaltet.
Insgesamt 15 Choreografen, Performance-, Sound- und Videokünstler, präsentieren vom 14. bis 17. Juli 2005 in zwei Programmen kurze Choreografien, Performances, (Performance)Installationen und work in progress. Alle Arbeiten stecken noch im Entwicklungsprozess und zeigen die Suche auf dem Weg von der Idee zum Endprodukt. Die gesamte Fläche des i-camp - über den Bühnenraum hinaus - dient dabei als Werkstatt. Das Publikum ist eingeladen, zwischen den teilweise parallel laufenden Darbietungen zu wählen, die Perspektive zu ändern, zu flanieren, kurz oder länger zu verweilen.
Das Individuum - sein Körper, sein Innenleben und seine Rolle als Teil der (sozialen) Umwelt - ist der Kern, um den sich die Arbeiten konzentrieren: Ob der Umgang mit den Grenzen des Daseins in "Del frio al Calor", der Körper als Spiegel, Katalysator oder Instrument der Manipulation in "Jeder Körper ist sein eigen Land", die Selektion des Menschen in Wahrnehmung und Erinnerung, hinterfragt im work in progress von Katja Wachter oder die Betrachtung des eigenen Ich, aus der Perspektive der eigenen Wahrheit und der Wahrheit, die in der Interaktion/Konfrontation mit anderen reflektiert wird ("Moi autre femme/Prolog"). Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Lebenslauf in "Schritte gehen" sowie die Wandlung und Reifung Persephones vom Mädchen zur Königin ("Persephones Garten") rücken die Zeit als Dauer des Lebens in den Fokus, während Dali Touiti mit "Electric Body" auf die Suche nach der Energie der Bewegung geht. Ein Computerprogramm trifft Improvisation - in "Chorrelationen Plus 1" steht, neben der Untersuchung des Verhältnisses zwischen Einzelnem und der Masse, der Individuationprozess im Mittelpunkt. Können wir selbst entscheiden, wer oder was wir sind und werden? Oder sind wir Spielfiguren wie Claudia Senoner in und als "Désirée"?
Parallel zu den Arbeiten mit Live-Performance, ist an beiden Abenden die Ausstellung "München tanzt" von Susi Wimmer zu sehen, eine Dokumentation über Erfahrungen und Erlebnisse beim Besuch von Tanzvorstellungen. Am 16. und 17. Juli zeigt Anja Uhlig ihre Filminstallation "Schwimmversuche 1.1".
On stage: Nadine Gerspacher, Franziska Unseld ("Del frio al Calor")
Caroline Keller ("Moi autre femme")
Manfred Kröll ("Jeder Körper hat sein eigen Land")
Anne Pincus, Hermann Posch, Susanne Schneider, Birgit Tatge (Performanceinstallation, "Persephones Garten")
Claudia Senoner (Klanginstallation"Spielfeld 1")
Caroline Tajib-Schmeer, Henny Beyer (Performanceinstallation, "Schritte gehen")
Dali Touiti ("Electric Body")
Anja Uhlig (Filminstallation 1 und 2)
Katja Wachter (n.n., work in progress)
Susi Wimmer (Chorrelationen Plus 1 und Ausstellung "München tanzt")
|
|
 |
Klicken Sie die jeweilige Jahreszahl im Menü oben, um das jeweilige Jahresprogramm einzusehen ...
|