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18. - 25. Februar 2005 / jeweils 20.30 Uhr; nicht am 20., 21. und 22.02.
joe + max
eine deutsch-amerikanische Beziehung
Musikalisch-szenisches Poem von Marcus Hank und Alexander Strauch
BoxOper zum 100. Jubiläumsjahr von Max Schmeling
1936/1938 : Zwei Männer stehen im Ring und alles deutet auf eine unerbittliche Feindschaft hin, da beiden nur eines im Sinn steht: die Niederlage des Gegners...
Die zwei kämpferischen Begegnungen von Joe Louis und Max Schmeling sind nicht nur eine Geschichte, sondern sind Geschichte selbst, denn hinter ihnen standen Nationen, Ideologien, Welten.
In Echtzeit beginnt das Orchester einen Kampf, der zwei Menschen verbindet und die Massen spaltet. Doch die Chronologie bricht, beide Kämpfe (1936 und 1938) verschmelzen während der Aufführung zu einer einzigen Begegnung, aus Sieg und Niederlage entsteht eine Einheit für beide Kämpfer.
Die Stimmen der beiden Männer (englisch/deutsch) erzählen dabei von den Gedanken, den Kleinen und den Großen, den Einfachen und den Komplexen, die in ihren Köpfen entstehen, während diese von schweren Faustschlägen aufs Extremste erschüttert werden.
Da die Dimension dieses Ereignisses in einer linearen Dokumentation des Geschehens kaum dargestellt werden kann, verlangt eine adäquate künstlerische Bearbeitung des Themas nach einer komplexen Form des Kunstschaffens (Text-Spiel-Bild-Licht-Musik), die ebenso mehr ist als nur die Summe ihrer Teile - die Oper. Die Bühne 1936/1938 war der Boxring, die Bühne von Joe+Max (2005) ist es ebenso. Was liegt also näher, als der Einsatz echter Boxer im Seilgeviert?
Der Regisseur und Autor Marcus Hank und sein musikalischer Partner, der Komponist Alexander Strauch, schaffen im Jahr des 100. Geburtstags des einzigen deutschen Schwergewichtsweltmeisters Max Schmeling ein Konglomerat aus Sport, Musik, Theater und geschichtlicher Dokumentation, das dem Boxkampf des Jahrhunderts Rechnung trägt und gleichsam das Wechselspiel zwischen "großen Männern" und "großen Zeiten" hinterfragt.
Idee / Konzept / Text / Regie: Marcus Hank
Musik / Musikalische Leitung: Alexander Strauch
Produktionsleitung/ -dramaturgie: Sara Hilliger
Technik Organisation: Monika Kliche
Schauspielerin: Ursula Berlinghof
Boxer Max Schmeling: Max Wallner
Boxer Joe Louis: Yalla Krüger
Sänger Max Schmeling: Werner Rau
Sänger Joe Louis: Kimako Trotman
Dirigent: Florian Appel
Korrepetitor: Marcus Hanus
Projektförderung 2004 durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München. Gefördert durch den Fonds Darstellende Künste, aus Mitteln des Bundes.
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