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27. - 30. Januar 2005 / jeweils 20.30 Uhr; auch am 2. bis 5. Februar

Big-City-Abend I
Woyzeck im 21. Jahrhundert, eine Fortsetzung


Das Projekt des Regisseurs Manfred Killer schickte in den vergangenen Monaten fünf Kunstastronauten in die weite Welt. Ihre Mission: Büchners Woyzeck zu vollenden.
Über die Fragmente des Woyzeck streitet sich die Fachwelt, eines aber ist sicher: Die wahren Intentionen Büchners und den genauen Ausgang des Dramas werden wir nie kennen lernen. Was aber geschieht, wenn sich fünf Künstler der Neuzeit auf Woyzecks Spuren in die verschiedensten Winkel dieser Erde begeben? Diese Frage stellen sich der Regisseur und Produzent Manfred Killer und das To-be-Team weltweit in einem mehrmonatigen Experiment. Die Abschlussveranstaltung Big-City-Abend I stellt in einer Zusammenschau die Ergebnisse des Projektes vor.

Die Intention
Das Stück basiert auf der Theorie, dass die Fragmente des typisch deutschen Werkes in Zeiten der Globalisierung alle Ländergrenzen längst überschritten haben. Unverhoffte Schicksalsschläge, Situationen wie wir sie aus dem Woyzeck kennen, ereignen sich in allen Ländern dieser Erde und auf allen Gesellschaftsebenen. Die Rechercheergebnisse der fünf Kunstastronauten werden vom Regisseur Manfred Killer zu einem abendfüllenden Theaterereignis zusammengefasst. Das Stück, das wir sehen werden, bildet den experimentellen Versuch die von Büchner hinterlassenen Lücken durch ein globales Spiel zu füllen.

Das Szenario
Die Zeitzeugenausstellung - Den Auftakt des Abends bildet ein Parkur von fünf Beduinenzelten, die die bereisten Länder symbolisieren und dem Betrachter per Bild-, Video- oder Textbotschaft die Reiseerlebnisse und deren Erkenntnisse veranschaulichen. Die Zelte sind für den Betrachter eine Art Zeitzeugenausstellung aus anderen Kultur- und Gesellschaftskreisen. Die bespielten Rauminstallationen erstrahlen in verschiedenen Farben - durch den Einsatz unterschiedlicher Medien werden alle Sinne angesprochen. Der Parkur gibt dem Publikum erste Aufschlüsse, wem Woyzeck heute gegenüber treten müsste, was ihm widerfahren würde.
Der Hauptakt - Die in der Form eines Literaturreiseberichts ablaufende Hauptszene wird von der Zeltstadt eingerahmt. Während das Publikum der Darstellung der Schauspieler folgt, werden kulinarische Genüsse aus den bereisten Ländern gereicht. Die Bewirtung ist derart in das Szenario eingebunden, dass eine leibhaftige Verschmelzung zwischen den einzelnen Ländern stattfindet. Die gereichten Speisen werden den Prozess des "Kostens und Verdauens" anregen. Untermalt wird das Stück durch eine eigens komponierte Tafelmusik mit Klängen aus den bereisten Ländern, Videoszenen vermitteln den aktuellen Bezug.

Woyzeck: Stefan Wilhelmi
Zimmergenosse: Dali Touiti
Marie: Ruth Geiersberger
Maries Freundin: Beatrice Murmann
Doktor: Nike Maria Vassil
Regie und Konzept: Manfred Killer
Ton: Christoph Hiltl
Musik: Alexander Strauch
Bühne: Gerd Achsenkopf, Mirko Hinrichs
Videoaufnahme: Kai Miedndorp
Trickfilm: Eliane Schott
Kommunikation: Heiner Stegmann

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferates der Landeshauptstadt München, die Gasteig München GmbH, den Fonds Darstellende Künste.


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