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15. - 18. März 2006 / jeweils 20.30 Uhr
MilchLaitLatte
von und mit Gian Rupf
Deutsche Erstaufführung
Von der Kunst, ein Kind zu bleiben. Erinnerung -- Rückblende -- Heimsuchung.
Ein Theaterstück mit Texten von Silvio Huonder, Leo Tuor und Flurin Spescha von und mit Gian Rupf (Spiel) und Jürg Bariletti (Klang). Regie: Paul Weibel.
Rupf erzählt vom ersten Schultag, vom Vater, der ins Militär muss, von erster Liebe und von ersten Ängsten. Von Demütigungen und Hochgefühlen handelt "MilchLaitLatte" und ganz generell von Premieren, weil der Mensch nie wieder so viele Dinge zum ersten Mal erlebt wie in den Jahren zwischen Geburt und Volljährigkeit.
"Die 'Kindheit' liegt gut verpackt und verschnürt in irgendwelchen Pappkartons in Kellern oder auf Dachböden. Die Jugendzeit als solches kann man aber nicht wegstecken. Jeder hat seine Kindheit erst mal durchleben müssen. Enorm viel passiert in sehr kurzer Zeit. Das macht es oft auch so schwierig. Allen Erlebnissen ist man unmittelbar ausgesetzt, kann sie kaum verarbeiten. Ich glaube, dass man in den Jahren von Null bis Zwanzig alle wesentlichen Gefühle durchlebt: Liebe, Hass, Eifersucht, Angst, Vertrauen, Neid, Glück, Verlust und Stolz. Die Erlebnisse werden in tiefen Schichten abgelegt. Im späteren Leben sind die Gefühle immer Ableitungen der Prägung aus der Kindheit. Sich dieser Zeit zu erinnern ist spannend, bedrohlich und aufwühlend. Es ist aber auch eine Chance, ganz tief in sich hinein zu schauen. Das ŒSchönste¹ steht neben dem 'Hässlichsten'. So ist das Leben." (Gian Rupf)
Gian Rupf
geboren 1967 in Landquart. Lebt und arbeitet in München. Nach dem Studium an der Schauspielakademie in Zürich folgten Theaterengagements in Wilhelmshaven, Tübingen, Düsseldorf , Bielefeld und München. Im Fernsehen in diversen Rollen. 1997 "Turisti" ein Film von Robert Ralston, 1998 "L 'archiv" von Manfred Ferrari. Videoschaffender: "Big Trouble", Paris 1998. "Drivin", Tschechien 2000. "Tres", Barcelona 2001. "Verzögerter Sprung aus dem Mutterschoß ins Grab" RUS 2002. "Folia- hOw are ya?" New York 2003. "schmöggsch dr Töff" Kulturzentrum NAIRS 2003. "Um die zwei Meter" München, 2004. Stipendium im Cite des Arts, Paris 1998. Nachwuchs Förderpreis Graubünden 1998. Stipendium im Kulturzentrum NAIRS, Scuol, Schweiz 2003.
Regie: Paul Weibel
Schauspiel: Gian Rupf
Klang: Jürgen Bariletti
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