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02. Februar 2006 / 20.00 Uhr

Das Rudimentär System
Eine theatrale Live-Schaltung zwischen Lyon und München


Koproduktion von i-camp und //theatermaschine mit dem Scènes-théâtre-cinéma Lyon.

Das Rudimentär System entsteht in der Begegnung eines leibhaftig anwesenden Akteurs in München und französischen KollegInnen, deren Aktion aus Lyon live per Videostream übertragen wird. Das Thema der Konfrontation virtueller und leibhaftiger Wirklichkeit im Kontext des Theaters, ist ein Gedanke, den die //theatermaschine seit ihrem Bestehen verfolgt. Wir haben uns deshalb spontan entschlossen, als Koproduzent die Einladung des Scènes-théâtre-cinéma zur Mitwirkung anzunehmen, um dieses Experiment zu ermöglichen. Weitere Teilnehmer sind Theater in Frankreich, Deutschland, Kanada, Algerien und USA.

Rudimentär ist ein Werk, das sich Über Internet definiert und weiterentwickelt. Der Ausgangspunkt von Rudimentär ist ein 'fait divers'. Ein Kind stirbt in Anwesenheit seiner Eltern und von einem deren Freunde. Die Ursache ist unklar: Mord, Gasvergiftung, Unterernährung, plötzlicher Kindstod, gescheiterter kollektiver Selbstmord, der den Tod des Kindes herbeigeführt hat...? Eine Untersuchung wird durchgeführt, um die Todesumstände zu klären.

In jedem Empfangsort (dem öffentlichen Raum in dem die Performance stattfindet), wird eine Ermittlung von dem Leser/Schauspieler eingeleitet, anhand von hundert Beweisstücken. System Rudimentär ermöglicht eine ferngesteuerte Sachdarstellung, am Tatort selber und in Anwesenheit der Protagonisten. Die von August Stramm beschriebene Lage wird rekonstruiert, analysiert und kommentiert von dem Gesichtspunkt der Wissenschaft, der Soziologie, der Geschichte, der Technik, der Psychologie, anhand von Studien, Zeitungsartikeln, unterschiedlichen Autoren, Zeugenaussagen ...

An einem bestimmten Ort in Frankreich - im Studio der Truppe Scenes, findet jeden Tag eine gefilmte Live-Performance statt, mit drei Schauspielern und einem Kamerateam. Das Bild wird aufgenommen und Über einen Breitbandanschluss im Internet verbreitet.

Die Empfänger, verschiedene Theater in Frankreich, Deutschland, Kanada, Algerien und USA, nehmen am Experiment teil, indem sie den vorgeführten Film mit konkreten Bühnenelementen und einer, in Abwechslung mit der Filmvorführung, organisierten Lesung (in der Landessprache), konfrontieren.

Darsteller (München): Axel Meinhardt
Musik (München): Peer Quednau
Szenische Einrichtung (München): Robert Hofmann und Horst Konietzny
Konzeption, Produktion Lyon: Scènes-théâtre-cinéma
Textvorlage: Rudimentär von August Stramm sowie Texte von Paul Virilio, Rosa Luxembourg, Alexis Carrel ...


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