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18. - 19. Februar 2006 / jeweils um 20:00 Uhr

Stockholm Munich Dance Project
BRO - Choreografien von Andreas Abele, Johanna Richter und Katja Wachter


BRO ist das schwedische Wort für "Brücke" und gleichzeitig Programm des SMDP - Stockholm Munich Dance Project. Den fünf schwedischen Absolventinnen der Stockholmer Ballettakademie, Elimia Haregott, Sofie Segerlind, Rebekka Hytting, Anna Apetrea und Shala Babakan soll das deutsch-schwedisch Austauschprogramm eine Brücke bauen, vom Abschluss ihrer Ausbildung zum Beginn einer professionellen Karriere. Bereits seit Oktober 2005 arbeiten die jungen Tänzerinnen mit renommierten Münchner Choreografen, nehmen an Auditions teil und entwickeln selbst Choreografien. An dem dreiteiligen Abend mit dem Titel BRO sind sie nun in drei Stücken der Münchner Choreografen Andreas Abele, Johanna Richter und Katja Wachter zu sehen.

Sleeping beauty
Von Johanna Richter
Was ist älter als der Traum, aus einem Schlaf zu erwachen und die Schönheit der Welt mit wachen Augen neu zu erkennen!? Was gäbe es größeres als den Zauber einer guten Fee, die die Dinge lenkt und zu einem glücklichen Ende führt?! Vielleicht ist der Zauber dieser Märchen größer als die festen Formen der Ballette, die sie schufen?! Vielleicht schläft die Schönheit dort, wo wir sie am wenigsten erwarten?! Und wer kann wissen, ob wir nicht schon Teil der Geschichte sind, ohne dass wir es wissen.
Als drittes Stück entstand "Sleeping Beauty" nach "Short cuts" (1999) und "In uns ist alles"(2004) in der Fantasie über den Schein und das Sein des Tanzes, die Illusion und die Realität eines Tänzerlebens.

Nothing
Von Katja Wachter
Eine Studie über das, was wir "Nichts" nennen. "Nichts" ist eigentlich genau das Gegenteil von dem, was es ursprünglich ausdrücken will; es ist unsere Tarnung geworden für alles, was wir verdecken, verstecken, überspielen, klein machen, verschwinden machen wollen. In the end nothing is just a lot of something in disguise.

Skin Identities
Von Andreas Abele
Haut hat viele Bedeutungen, die Haut eines Menschen unterschiedliche Funktionen - sowohl für ihn selbst als auch für sein Umfeld. "Haut" kann für "Identität" stehen. Identität hat etwas mit Abgrenzung zu tun. Die Haut ist also auch Grenze, definiert das Subjekt und ebenso das Objekt (den Anderen). Mein Inneres hört auf, wo meine Haut endet. Der andere ist dort, wo ich seine Haut sehen und fühlen kann.
Skin Identities arbeitet mit der Fragestellung, wie die verschiedenen Vorstellungen von Haut, von ihrer Funktion und Rolle unsere Bewegungsqualitäten beeinflussen und umgekehrt, wie Bewegungsbilder Funktionsmodelle der Haut abbilden können. Unsere Haut als Grenze zu unserem Inneren, unserer Identität ist ein willkürlich gesetzte Grenze. Inwieweit ist sie ’Realität¹? Wie bewegen wir uns und welche Bilder entstehen, wenn wir in unserer Vorstellung die Grenzen verschieben oder außer Kraft setzen?

Choreografie: Andreas Abele, Johanna Richter, Katja Wachter
Tanz: Amanda Apetrea, Shala Babakhan, Elimia Haregot, Rebecca Hytting, Sofie Lahti Segerlund

BRO ist eine Koproduktion von Tanztendenz München e. V. und Iwanson Schule München.


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