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26. - 28. Juli 2007 / jeweils um 20:30 Uhr

Paradeis Productions:
CHORRELATIONEN +1+


Solotanzstück mit Livechor, Robotern und dem Computerprogramm Eyecon

Ausgangspunkt des Stücks ist ein Interview, das Alexander Kluge mit Einar Schleef im Magazin Primetime führte , das vor allem Schleefs (bzw. Kluges) Sicht des Verhältnisses vom Chor zum Solisten in seiner Inszenierung von Jelineks Sportstück auslotet; insbesondere durch Vergleiche mit der Rolle des Chors in der Antike wurde versucht, die stückbezogene Situation zu erhellen.
In CHORRELATIONEN +1+ geht es allerdings weniger um das Spannungsverhältnis Chor - Solist, sondern um die Thematik Masse und Individuum, um die Diskrepanz zwischen regulierten Lebensformen und Freizügigkeit. Der Individuationsprozess als solcher ist der rote Faden in CHORRELATIONEN +1+.

Die Vorstufe dieses Stückes (Titel: CHORRELATIONEN PLUS 1) wurde das erste Mal im Carl-Orff-Auditorium bei der Materialausgabe am 22. April 2005 gezeigt, eine weitere Aufführung fand am 16./17. Juli 2005 im Rahmen von Auftouch, einer Tanzplattform der Tanztendenz München e.V., im i-camp statt.
In ihrem neuen Projekt entwickelt Susie Wimmer das vorliegende Kernmaterial in jeder Hinsicht weiter - aus dem 15-minütigem Solo wird ein abendfüllendes Stück.

Die musikalische und visuelle Ausführung Wichtige ortsbezogene Signale werden über das EyeCon-System gesteuert: eine Webcam ist an der Bühnendecke montiert und scannt die Bühnenfläche. Der/die Tänzer lösen durch die Berührung virtueller Linien, die jeder Szene zugeordnet werden, Klänge bzw. Videoprojektionen aus.
Durch Zufallsparameter wird die Auslösung der audiovisuellen Ereignisse für den Akteur jedoch nicht gänzlich vorhersehbar, so daß ein gewisses Moment interaktiver Spannung im Bühnengeschehen präsent bleibt.
Die Video-Projektionen verwandeln die Rückwand und auch den Bühnenboden (Dreidimensionalität). Die akustischen Ereignisse sollen in Mehrkanaltechnik aus verschiedenen Punkten im Raum ertönen, um Bewegung und Klang ortsbezogen koordinieren zu können. Die Projektionen sind nicht als Illustration der Bewegung konzipiert, sondern als Komplementärwelt des/der Suchenden oder zur räumlichen Erschließung.
Der Chor wird einerseits Texte deklamieren, die gesellschaftlichen Bezüge herstellen, andererseits sanglich oder auch lauthaft, geräuschhaft agieren. Er wird auch manchmal die von EyeCon hervorgebrachten Signale aufgreifen, so daß es zu Überlagerungen von live-elektronischen und gesungenen Klängen kommt. Die Musikerin wird orakelhaft Fragen des/der Suchenden mit Klängen beantworten.

Weitere Informationen: www.paradeis-productions.com

Tänzerin: Katja Wachter
Die orakelnde Musikerin: Limpe Fuchs
Der Chor (sechs SängerInnen): N.N.
1 Bücherwurm: N.N.
1 Straßenmusiker: Roland Clausmann
1 "Blinder": Urs Jandl
1 Reisende: Isabel Haag
Choreographie/Regie: Susie Wimmer
Komposition/ Musik- und Klangprogrammierung/Video: Wolfgang Obrecht
EyeCon-Steuerung: György Pongracz
Roboterprogrammierung: György Pongracz und Wolfgang Obrecht


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