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24. - 26. November 2007
Theaterfestival SPIELART
"TONIC"
Simone Aughterlony (NZ/CH)
in der Reihe What's next?
In englischer Sprache!
BESCHWERDEN: Kann sich auf nichts konzentrieren, außer auf einen 17-Zoll-Bildschirm. Irrationale Frustration, sobald er sich vom Internet entfernen muss. Schuldgefühle wegen des fehlenden zwischenmenschlichen Austauschs. Permanente leichte Kopfschmerzen und verschwommene Sicht.
REZEPT: Legen Sie sich in der Mitte eines leeren Raums auf den Boden. Strecken Sie den Arm senkrecht in die Höhe. Nach höchstens einer Minute tun Sie dasselbe mit dem anderen Arm. Stehen Sie langsam auf und schwingen Sie beide Arme intensiv, bis der Körper einen Siedepunkt erreicht oder bis jemand kommt und Sie oder Ihren Flug zu bremsen versucht.
TONIC fragt nach der choreographischen Therapie körperlicher, emotionaler und gesellschaftlicher Beschwerden. Bewegungsabläufe sollen als Antikörper gegen die beschriebenen Probleme wirken. Die Darsteller stoßen auf prekäre Nebenwirkungen, werden mit dem fragwürdigen Placebo-Effekt konfrontiert und erleben schließlich einen Notfall.
Simone Aughterlony wurde 2000 Mitglied der Tanzkompanie Meg Stuart/Damaged Goods und arbeitete als Choreographin u. a. für die Regisseure Falk Richter, Stephan Pucher und Niklaus Helbling. Ihre eigene Performance-Arbeit begann 2003 mit ihrem Solo PUBLIC PROPERTY. PERFORMERS ON TRIAL (2005) und BARE BACK LYING (2005) waren europaweit zu sehen. Für BETWEEN AMATEURS (2007) arbeitete sie mit der Videokünstlerin Meika Dresenkamp zusammen.
Vorgeschlagen für What's next? von Tim Etchells, Forced Entertainment, Sheffield.
Künstlerdialog Tim Etchells und Simone Aughterlony (Videopräsentation) jeweils nach der Vorstellung.
Konzept: Simone Aughterlony
Kreation und Performance: Sean MacDonald, Simone Aughterlony
Dramaturgie: Jorge Leon
Musik: Marcel Blatti
Licht und Design: Christa Wenger
Produktion: Verein für allgemeines Wohl - Roger Merguin
Koproduktion Theaterhaus Gessnerallee Zürich, Forum Freies Theater Düsseldorf, Tanzquartier Wien, Productiehuis Rotterdam (Rotterdamse Schouwburg), Dampfzentrale Bern, SPIELART-Factory München.
Das Programm What's next? wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Allianz-Kulturstiftung. Realisierung in Zusammenarbeit mit dem i-camp, Neues Theater München
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