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14. Dezember 2007 / 20.30 Uhr
Robert Hofmann, Manfred Killer:
"no reason to understand - preview"
Dokumentations-Performance über das Tempelprojekt von Gottfried Hutter mit: Christina Ruf, Hermann Hiller - Feat. Jericho Trombones.
Die Friedensverhandlungen im Nahen Osten sind kürzlich in eine neue Runde gegangen. Dennoch besteht vielerseits - trotz aller Absichtsbekundungen und Umarmungen in Annapolis - Skepsis, ob jemals eine Lösung gefunden werden kann, die den Zielen aller beteiligten Länder und religiösen Strömungen gerecht wird.
Vielleicht, weil eine klare Vision fehlt?
Der Theologe, Politikwissenschaftler und Psychotherapeut Gottfried Hutter aus München wird im Laufe des Abends das Tempel-Projekt, seine persönliche Vision für den Nahen Osten, sowie die internationalen Reaktionen darauf vorstellen.
Manfred Killer und Robert Hofmann umkreisen, unterstützt von Christina Ruf und Hermann Hiller, in der Dokumentationsperformance "no reason to understand - preview" diese Vision und binden das Tempelprojekt in einen theatralen Rahmen ein.
Sie stellen u.a. die Frage, wie Herrschaft idealerweise aussehen könnte und was sie realiter mit Maschinengewehren, Opferlämmern, einem Christbaum, Kettensägen oder einer Horde von "Schläfern" zu tun hat...
Gottfried Hutter und sein Tempel-Projekt
Spätestens seit den Anschlägen vom 11. September 2001 sind tiefe Abgründe zwischen den verschiedenen Kulturen und Weltreligionen offenbar geworden und zahlreiche politisch-religiöse Konflikte zutage getreten. Es tobt der "clash of cultures".
Der Theologe, Politikwissenschaftler und Psychotherapeut Gottfried Hutter aus München hat den Tendenzen der religiös motivierten Radikalisierung eine Vision entgegengesetzt, an deren Verwirklichung er seitdem arbeitet: das Tempel-Projekt, ein Heiligtum für alle drei Religionen - eine symbolische oder architektonisch sichtbare Einigung der Abrahamitischen Religionen auf dem Tempelberg in Jerusalem, bei der es nur Gewinner geben soll.
Hierzu hat er in den vergangenen sechs Jahren immer wieder den Dialog mit und zwischen Vertretern der jüdischen, islamischen und christlichen Religionsgemeinden gesucht und befördert sowie mit zahlreichen international bekannten Persönlich-keiten aus Politik, Religion und Architektur Korrespondenzen zum Tempel-Projekt geführt.
Gottfried Hutter wurde 1944 in Österreich geboren. Er diplomierte 1969 in katholischer Theologie und studierte anschließend bis 1973 Politikwissenschaften. Er setzte sich intensiv mit den großen Weltreligionen auseinander, u.a. lebte er mehr als ein Jahr in einer islamischen Sufi-Gemeinschaft in Ägypten und im Sudan und sammelte dort spirituelle Erfahrungen.
Seit 1982 lebt und arbeitet Gottfried Hutter in München, betrieb Studien und sammelte Erfahrungen im chassidischen Judentum und in fernöstlichen Disziplinen, absolvierte eine Ausbildung zum Psychotherapeuten und arbeitet seit 1987 als Therapeut in einer psychiatrischen Einrichtung.
Die Anschläge des 11. September 2001 rufen sein Friedensbild vom Tempel-Projekt hervor. Seither arbeitet er an diesem und für dieses Projekt.
Gerd Axenkopf (Bühnenbild), Ina Kitzeder (Kostüme), Rainer Ludwig (Licht), Peer Quednau (Ton)
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