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26. - 29. Juni 2008 / jeweils 20.30 Uhr

Yvonne Pouget:
"Hoch oben weites Blau" - Tanztheater


Süddeutsche Zeitung, 30. Juni 2008
"Hoch oben weites Blau ist unbequem." (...) "Zu sehen, wie sie (Pouget) mit minimalsten Bewegungen, dem spastischen Zucken ihrer Hände etwa, Leiden evoziert, packt. Man merkt, dass sie sich jahrelang mit dem Thema auseinandergesetzt hat."

Yvonne Pouget wählt als Ausgangspunkt für ihre neue Produktion "Hoch oben weites Blau" das Unglück des russischen Tauch-U-Boots Pris As-28, das im August 2005 nach drei Tagen vom Meeresgrund geborgen wurde. Anders als bei dem U-Boot-Unglück der ebenfalls russischen "Kursk" im Jahr zuvor konnte die Besatzung gerettet werden.
Die Produktion soll an die russischen Matrosen erinnern, und an die "Kriegszitterer" des 1. Weltkriegs. "Hoch oben weites Blau" bedient sich dabei der Erkenntnisse der aktuellen Traumaforschung. Pouget versteht in diesem Zusammenhang ihre ganz spezifische Formsprache jenseits des "klassischen" zeitgenössischen Tanzes als einen Akt der symbolischen Wunscherfüllung. Ihre Arbeiten nehmen in der freien Tanzszene einen besonderen Platz ein. Sie stehen für die kleine Bewegung, das äußerlich Sichtbare reduziert auf die Essenz.

Zum Unfall des Russischen Tauchboots Pris As-28
Kommandant Wjatscheslaw Milaschewskij und seine Männer grüßen im russischen Hafen Petropawlowsk-Kamtschatskij das Leben, nachdem sie drei Tage lang dem Tod geweiht schienen. Ein britischer Spezialroboter befreite die insgesamt sieben Matrosen am Sonntag aus ihrem gesunkenen Mini-U-Boot AS-28 Pris, in dem sie drei Tage lang auf dem Grund des Pazifiks gelegen hatten. Ihr Gefährt hatte sich in der Verkabelung einer unterseeischen Abhöranlage verheddert - und nicht in einem Fischernetz, wie Moskau anfänglich behauptet hatte. Die Seeleute waren nach ihrer Bergung wohlauf, wurden aber zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. (Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 8. August 2005)

Idee, Regie, Choreographie, Tanz: Yvonne Pouget
Skulpturen, Objekte: Hélène Yousse
Gesang, Schauspiel: Giacomo di Benedetto
Tanz: Sophie Aimée Abrioux, Thierry Paré
Video: Anja Uhlig
Licht: Rainer Ludwig

Gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München



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