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09. - 10. April 2008 / jeweils um 20.30 Uhr
Freies Theater München (FTM):
"DENKMASCHINE JOGGEN - Jogging Match"
Süddeutsche Zeitung, 22. September 2007
„Froschers Doppelprojekt führt einen spannenden Diskurs: Im ersten Teil [Denkmaschine Joggen] stellt es Konsum und Individualitätswahn als die heutige Religion dar. Nur um diese im zweiten Teil [Hirnjoggen] wie jegliche Form von Religion zu enttarnen: Jede Freiheit ist nur eine in einem engen Rahmen von Regeln vorgegaukelte.“
Eine Reflexion über das Leben in der heutigen Gesellschaft.
Zwei Männer joggen - sie laufen im Kreis oder im Quadrat oder sonst wie. Die physische Anstrengung des Joggens treibt Wünsche in ihr Gehirn - Wünsche, die uns ohne Unterlass suggeriert werden - das Joggen legt Energien frei - sie provozieren sich - sie machen sich an - es geht um das Verhältnis Realität Wahrheit und Inszenierung - sie reflektieren die aufgezwungenen Mechanismen der Kommunikation sowie die täglichen Verluste - Zwei 'Loser'? oder? ...
Es ist die Geschichte von zwei Joggern die manchmal übereinstimmen manchmal miteinander konkurrieren. Sie joggen und reden und nennen es "Ihr Verbales Jogging Match".
Joggen als Denkmaschine - aktive Anleitung zum Überleben.
"George Froscher, ... Altmeister der freien Münchner Theaterszene, ist wieder da. Und stellt einmal mehr unter Beweis, was seit der Gründung seines Freien The-aters München sein Credo ist: Dass das Theater ein Ort des Denkens ist, nicht des modischen Geplappers."
Abendzeitung, 21. September 2007
FREIES THEATER MÜNCHEN F T M
Regie: George Froscher & Kurt Bildstein
"Ausschlaggebend ... sind die Konsequenz und hohe Risikobereitschaft, die sein nunmehr seit 32 Jahren Münchens Theaterlandschaft bereicherndes Theaterschaffen auszeichnen.
In diesen 32 Jahren Freies Theater München brachte es George Froscher, nicht zuletzt dank seines Partners, Hauptdarstellers und Co-Regisseurs Kurt Bildstein, zu internationalem Erfolg und Anerkennung.
Das von ihm und seinem Partner im Jahre 1970 mit dem Stück "Soldaten" von Lenz begründete Freie Theater München wurde zu zahlreichen internationalen Festivals eingeladen; unterstützt vom Goethe-Institut präsentierten sich George Froscher und sein FTM in aller Welt. Die Sehnsucht nach der eigenen Sprache und nach der Tradition und Aktualität des deutschsprachigen Theaters führten dazu, dass München all die Jahre zu ihrem Arbeitsmittelpunkt wurde.
Hier formten sie ihre eigene, unverwechselbare Ästhetik, die aus dem unbändigen, choreographisch bildhaften Spielwillen hervorgeht.
Die Jury überzeugte auch, wie mühelos es George Froscher gelingt, seine Risikofreude auf junge, neue, neugierige Zuschauer überspringen zu lassen und diese dafür zu begeistern."
Aus: Jurybegründung zur Verleihung des Theaterpreises der Landeshauptstadt München im Jahre 2002 an George Froscher
Das Projekt wird gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München.
Eine Produktion des Freien Theaters München
George Froscher Kurt Bildstein
Mit: Kurt Bildstein und Peter Pruchniewitz
Regie / Raum / Kostüme: George Froscher
Licht: Michael Bischoff
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